Tierheim Köln-Dellbrück

Tierheim Köln-Dellbrück

Adresse:
Rösrather Straße 555
Ort:
51107 Köln Dellbrück
Betreiber:
Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V.

Über das Tierheim in Köln Dellbrück

Das Tierheim Köln-Dellbrück ist eine Einrichtung des Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. und liegt am Stadtrand von Köln im Stadtteil Dellbrück an der Rösrather Straße. Es nimmt Hunde, Katzen und verschiedene Kleintiere auf, die aus ganz Köln und dem Umland stammen, etwa als Fundtiere, Sicherstellungen oder Abgabetiere aus privater Hand.

Viele der hier lebenden Tiere haben eine wechselvolle Geschichte hinter sich, kommen aus Überforderung, Trennungen, Krankheitsfällen oder aus beschlagnahmten Beständen. Im Tierheim finden sie eine sichere Unterbringung, verlässliche Versorgung und die Chance, in ein geeignetes neues Zuhause vermittelt zu werden. Die Anlage gliedert sich in mehrere Bereiche, sodass Hunde, Katzen und Kleintiere entsprechend ihrer Bedürfnisse untergebracht und betreut werden können. Getragen wird das Tierheim von einem engagierten Team aus fest angestellten Mitarbeitenden, unterstützt von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die im Alltag oder bei besonderen Aktionen mit anpacken.

Neben der direkten Versorgung der Tiere versteht sich das Tierheim als Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger, die Fragen zur Tierhaltung, zum Tierschutz oder zu konkreten Notfällen haben. Ein weiteres Anliegen ist die Aufklärung über verantwortungsvolle Tierhaltung, um künftige Abgaben zu vermeiden und den Umgang mit Tieren langfristig zu verbessern. Durch Öffentlichkeitsarbeit, Vermittlungsberichte und Kooperationen, unter anderem mit Medienformaten, macht das Tierheim immer wieder auf seine Schützlinge und die Situation im Tierschutz aufmerksam.

So ist Köln-Dellbrück nicht nur eine Auffangstation, sondern auch ein wichtiger Ort für gelebten Tierschutz in der Region.

Das Wetter in Köln Dellbrück

Leistungen des Tierheims in Köln Dellbrück

Das Tierheim Köln-Dellbrück übernimmt in erster Linie die Aufnahme, Unterbringung und Versorgung von Fund- und Abgabetieren aus Köln und Umgebung. Anlaufpunkt sind vor allem Hunde und Katzen, aber auch Kleintiere wie Kaninchen, Meerschweinchen oder andere Heimtiere finden hier vorübergehend ein Zuhause. Nach der Aufnahme werden die Tiere tierärztlich untersucht, gechippt, registriert und soweit nötig und möglich geimpft, entwurmt und gegen Parasiten behandelt.

Viele Tiere werden im Laufe ihres Aufenthalts kastriert, bevor sie in ein neues Zuhause vermittelt werden, um unkontrollierte Vermehrung zu verhindern und spätere Probleme zu reduzieren. Die Unterbringung erfolgt in artgerechten Bereichen, in denen die Tiere gefüttert, gepflegt und beschäftigt werden; bei Hunden sind Auslauf, Spaziergänge und Beschäftigung ebenso Teil des Alltags wie Rückzugsmöglichkeiten in den Unterkünften.

Neben der reinen Versorgung bietet das Tierheim Beratung für Tierhalter und Interessenten an. Dazu zählen Hinweise zur Auswahl des passenden Tieres, zu Haltungsbedingungen, Fütterung, Erziehung und zu tierschutzrelevanten Themen wie Kastration und Kennzeichnung. In Zusammenarbeit mit Tierärzten wird für kranke, verletzte oder ältere Tiere eine ihrem Zustand angepasste Behandlung organisiert, damit sie bestmöglich stabilisiert und vorbereitet in ein neues Zuhause ziehen können.

Auch Tiere aus Sicherstellungen, etwa aus schlechter Haltung oder illegalem Handel, werden aufgenommen und schrittweise aufgepäppelt. Ergänzend unterstützt das Tierheim Projekte des Trägervereins, etwa Kampagnen gegen illegalen Welpenhandel oder für verbesserte Tierschutzstandards. So verbindet Köln-Dellbrück den praktischen Einsatz vor Ort mit einer überregionalen Tierschutzarbeit.

Vermittlung

Die Vermittlung im Tierheim Köln-Dellbrück zielt darauf, für jedes Tier ein möglichst passendes und dauerhaftes Zuhause zu finden. Interessenten können sich zunächst über die Website über die zur Vermittlung stehenden Hunde, Katzen und Kleintiere informieren, wo viele Tiere mit Foto und Kurzbeschreibung vorgestellt werden.

Der nächste Schritt ist in der Regel eine Kontaktaufnahme per Telefon oder E-Mail, bei der die Mitarbeitenden erste Fragen zu Wohnsituation, Erfahrung mit Tieren, Zeitbudget und Vorstellungen an das zukünftige Tier klären. Auf dieser Basis wird besprochen, welche Tiere grundsätzlich passen könnten und wann ein Besuch sinnvoll ist. Während der Öffnungs- und Besuchszeiten können Interessenten das Tierheim nach Absprache besuchen und erste Tiere persönlich kennenlernen.

Beim Kennenlernen werden die Tiere im passenden Bereich vorgestellt: Bei Hunden gehören häufig Spaziergänge oder gemeinsame Zeit im Auslauf dazu, damit Charakter, Energielevel und Verhalten besser eingeschätzt werden können. Bei Katzen erfolgt der Kontakt meist im Katzenhaus oder in separaten Räumen, in denen das Tier nicht überfordert wird. Passt der erste Eindruck, können weitere Besuche folgen, um die Entscheidung zu festigen.

Vor einer Adoption wird ein Schutzvertrag abgeschlossen, in dem Pflichten und Erwartungen festgehalten sind; dazu gehört auch die Zahlung einer Schutzgebühr, die einen Teil der entstandenen Kosten abdeckt. In vielen Fällen findet zusätzlich eine Vorkontrolle im neuen Zuhause oder eine enge Abstimmung zur Haltungsform statt, damit Tier und Umfeld zueinander passen.

Das Tierheim bleibt auch nach der Vermittlung Ansprechpartner, falls Fragen auftreten oder Unterstützung benötigt wird.

Spenden

Das Tierheim Köln-Dellbrück finanziert sich wesentlich über Spenden, Mitgliedsbeiträge und Unterstützung durch den Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. Die Versorgung der Tiere, medizinische Behandlungen, Futter, Personal, Instandhaltung der Gebäude und Nebenkosten verursachen fortlaufend hohe Ausgaben, die durch Schutzgebühren und Zuschüsse allein nicht gedeckt werden können.

Auf der Website stellt das Tierheim Informationen zu Geldspenden bereit, inklusive Kontoverbindung und der Möglichkeit, Spendenzwecke zu benennen. Zudem gibt es Aktionen wie das Verschenken von Spenden, bei denen Menschen im Namen anderer eine Spende an das Tierheim leisten können. Geldspenden helfen insbesondere bei der Finanzierung aufwendiger tierärztlicher Behandlungen, Operationen und Spezialfutter für kranke oder ältere Tiere.

Ergänzend zu Geldspenden sind auch Sachspenden ein wichtiger Baustein. Benötigt werden je nach Situation etwa Futter, Leckerlis, Decken, Handtücher, Spielzeug oder Transportboxen. Da nicht jede Spende sinnvoll einsetzbar ist, bittet das Tierheim darum, sich an den veröffentlichten Bedarf und Hinweise zu orientieren oder vorab nachzufragen, was aktuell gebraucht wird.

Darüber hinaus können Unterstützer Patenschaften für einzelne Tiere übernehmen oder den Trägerverein durch eine Mitgliedschaft stärken. Ehrenamtliches Engagement, etwa beim Gassigehen, bei Veranstaltungen oder in anderen Bereichen  ist ebenfalls möglich und wird vom Tierheim koordiniert. Für finanzielle Zuwendungen können als gemeinnütziger Verein in der Regel Spendenbescheinigungen ausgestellt werden, die steuerlich geltend gemacht werden können.

Öffnungszeiten

Für Besuche und Vermittlungsgespräche orientiert sich das Tierheim Köln-Dellbrück an festgelegten Öffnungs- und Besuchszeiten, die auf der Website und über Aushänge bekannt gegeben werden. In diesen Zeitfenstern können Interessenten nach Absprache Tiere kennenlernen, Fragen stellen und Beratung in Anspruch nehmen.

Darüber hinaus stehen Telefonzeiten zur Verfügung, in denen das Büro erreichbar ist, um Auskünfte zu laufenden Vermittlungen, Fundtieren, Spenden oder anderen Anliegen zu geben. Da sich Öffnungszeiten im Tierschutzbetrieb etwa durch Personalsituation, Veranstaltungen oder bau- und sanierungsbedingte Maßnahmen ändern können, empfiehlt das Tierheim, die jeweils aktuellen Zeiten vor einem Besuch auf der Website zu prüfen oder kurz telefonisch nachzufragen. Vermittlungen selbst erfolgen in der Regel innerhalb der regulären Besuchszeiten und nach vorheriger Abstimmung, damit genug Zeit für Beratung und Kennenlernen bleibt.

In besonderen Fällen können auch individuelle Termine vereinbart werden, etwa wenn Interessenten von weiter her anreisen oder beruflich stark gebunden sind. Für das Bringen von Fundtieren arbeiten Tierheime häufig mit Ordnungsbehörden, Polizei oder Feuerwehr zusammen; über diese Wege kann auch außerhalb der regulären Besuchszeiten Hilfe organisiert werden. Da die Abläufe stark von der Auslastung und vom Tierbestand beeinflusst sind, bittet das Tierheim darum, Termine einzuhalten und Änderungen frühzeitig mitzuteilen.

So kann das Team Zeit und Ressourcen bestmöglich einplanen und sowohl den Tieren als auch Besuchenden gerecht werden.

Der Weg zum Tierheim in Köln Dellbrück

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der einfachste Einstieg ist ein Blick auf die Vermittlungsrubrik der Tierheim-Website, wo Hunde, Katzen und Kleintiere mit Fotos und Kurzbeschreibungen vorgestellt werden. Wenn Sie ein Tier interessant finden, können Sie das Kontaktformular nutzen, anrufen oder während der Öffnungszeiten vorbeikommen. Geben Sie dabei immer an, welches Tier Sie meinen und wie Ihre Lebensumstände aussehen, also Wohnsituation, Arbeitszeiten, familiäres Umfeld und bisherige Tiererfahrung. So kann das Team schnell einschätzen, ob das gewünschte Tier grundsätzlich zu Ihnen passen könnte. Im nächsten Schritt wird ein persönlicher Kennenlerntermin vereinbart, bei dem Sie das Tier in Ruhe erleben und gezielte Fragen stellen können.
Beim Kennenlernen werden Sie von Mitarbeitenden in den passenden Bereich begleitet, zum Beispiel ins Hundehaus oder ins Katzenhaus. Dort stellt das Team Ihnen das Tier vor, erklärt, was über Vorgeschichte, Gesundheit und Charakter bekannt ist, und achtet darauf, dass Tier und Mensch nicht überfordert werden. Mit Hunden sind Spaziergänge oder Zeit im Auslauf üblich, damit Sie Bewegungsdrang, Reaktionen auf Umweltreize und Bindungsbereitschaft besser einschätzen können. Katzen und Kleintiere lernen Sie meist in einem ruhigeren Umfeld kennen, in dem das Tier selbst das Tempo des Kontakts bestimmen darf. Planen Sie lieber etwas mehr Zeit ein und beobachten Sie genau, ob Sie sich den Alltag mit diesem Tier wirklich vorstellen können ? das ist oft aussagekräftiger als der erste ?Wow?-Moment.
Das Tierheim Köln-Dellbrück gibt Tiere nur mit Schutzvertrag und gegen eine Schutzgebühr ab. Diese Gebühr bringt keinen Gewinn, sondern deckt einen Teil der Kosten, die durch Unterbringung, Futter, tierärztliche Untersuchungen, Impfungen, Parasitenbehandlungen, Kennzeichnung und häufig auch Kastration entstehen. Für jede Tierart ist eine feste Schutzgebühr vorgesehen, etwa für Hunde, Katzen, kastrierte Kaninchen oder andere Kleintiere; für manche Arten oder besondere Fälle wird individuell entschieden. Die Gebühr soll zudem sicherstellen, dass neue Halter finanziell in der Lage sind, die laufenden Kosten einer verantwortungsvollen Tierhaltung zu tragen. Wichtig ist: Auch wenn die Schutzgebühr hoch wirkt, liegen die tatsächlichen Ausgaben des Tierheims pro Tier in der Regel deutlich darüber.
Hunde und Katzen werden im Tierheim Köln-Dellbrück tierärztlich untersucht, geimpft, gechipt und gegen Parasiten behandelt, bevor sie in ein neues Zuhause ziehen. Viele Tiere sind bei Vermittlung bereits kastriert; wo das noch nicht möglich war ? etwa bei sehr jungen oder gesundheitlich eingeschränkten Tieren ? wird dies im Gespräch offen angesprochen. Katzen werden in der Regel zusätzlich getestet, zum Beispiel auf häufige Infektionskrankheiten, und können gekennzeichnet oder tätowiert sein. Auch Kleintiere wie Kaninchen oder Meerschweinchen werden untersucht und, soweit sinnvoll, kastriert übernommen. Gerade bei Hunden aus dem Ausland achtet der Trägerverein auf zusätzliche Checks, etwa Bluttests auf Reisekrankheiten und deren Behandlung, sodass neue Halter ein möglichst gut vorbereites Tier übernehmen.
Vor dem Einzug sollten Sie einen festen Rückzugsort einrichten: Für Hunde ein ruhiges Plätzchen mit Körbchen oder Decke, für Katzen ein Zimmer mit Versteckmöglichkeiten, Kratzbaum, Toilette und getrennten Futter- und Trinkplätzen. Entfernen Sie potenzielle Gefahrenquellen wie offen herumliegende Kabel, giftige Pflanzen, zugängliche Putzmittel oder wackelige Möbel, die umstürzen könnten. Prüfen Sie bei Katzen unbedingt die Fenstersicherung und Balkone ? Kippfenster können lebensgefährlich sein. Legen Sie das Wichtigste vorab bereit: Leine und Geschirr, Transportbox, Näpfe, geeignetes Futter und eine Grundausstattung an Pflege- und Reinigungsmitteln. Sinnvoll ist außerdem, in den ersten Tagen bewusst Termine und Besucher zu reduzieren, damit das Tier in Ruhe ankommen kann und Sie Zeit haben, eine stabile Routine aufzubauen.
Ein verbreiteter Fehler ist, hauptsächlich nach Optik zu entscheiden und den Alltag mit dem Tier zu wenig zu bedenken. Sehr aktive, anspruchsvolle Hunde werden manchmal in eher ruhige oder zeitlich stark eingeschränkte Haushalte übernommen, was später zu Überforderung auf beiden Seiten führt. Ein weiterer Fehler ist die Erwartung, dass das Tier sich vom ersten Tag an ?perfekt? verhält ? viele Tiere zeigen anfangs Unsicherheit, testen Grenzen oder reagieren mit Stress auf die neue Umgebung. Auch wird die Bedeutung eines passenden Beschäftigungs- und Ruhegleichgewichts unterschätzt: Zu viel Aktion kann genauso problematisch sein wie zu wenig. Wer dagegen ehrlich mit den Mitarbeitenden über Grenzen und Möglichkeiten spricht, sich auf eine Eingewöhnungsphase einstellt und bei Problemen frühzeitig Rat einholt, reduziert das Risiko einer Rückgabe deutlich.
Das Tierheim Köln-Dellbrück freut sich über Sachspenden, die direkt im Alltag der Tiere eingesetzt werden können. Dazu gehören vor allem geeignetes Futter, Leckerlis, Decken, Handtücher, robuste Spielzeuge, Transportboxen oder gut zu reinigende Liegeplätze. Besonders wertvoll sind hochwertige, gut verträgliche Futtersorten und Spezialfutter für kranke oder ältere Tiere, die das Tierheim sonst aus Spendenmitteln finanzieren müsste. Bevor Sie größere Mengen oder besondere Produkte bringen, lohnt sich ein Blick auf die Website oder ein kurzer Anruf, um zu erfahren, was aktuell wirklich benötigt wird. So vermeiden Sie, dass Spenden mangels Bedarf oder aus hygienischen Gründen nicht genutzt werden können und am Ende entsorgt werden müssen.
Gebrauchte Gegenstände können eine große Hilfe sein, wenn sie sauber, intakt und hygienisch unbedenklich sind. Decken, Handtücher oder Bettwäsche sollten vor der Spende gewaschen und frei von starken Gerüchen sein, damit sie im Tierheim direkt genutzt werden können. Stark beschädigte Körbchen, instabile Kratzbäume, verschmutzte Matratzen oder schwer zu reinigende Polster sind dagegen selten sinnvoll einsetzbar und verursachen oft nur Entsorgungskosten. Am besten klären Sie vorab telefonisch oder per E-Mail, ob das Tierheim gerade Bedarf an bestimmten Gegenständen hat und ob Ihr Angebot passt. Gerade bei größeren Objekten wie Kratzbäumen oder Transportboxen helfen Fotos, damit das Team einschätzen kann, ob sich der Einsatz vor Ort lohnt.
Wer sein Tier abgeben muss, sollte frühzeitig Kontakt mit dem Tierheim aufnehmen und nicht warten, bis die Situation eskaliert. Auf der Website finden Sie Hinweise und Kontaktmöglichkeiten zum Thema Abgabe; häufig wird ein Gesprächstermin vereinbart, bei dem Ihre Gründe und die Situation des Tieres besprochen werden. Das Tierheim weist darauf hin, dass mit jeder Aufnahme Kosten verbunden sind: Hunde werden untersucht, geimpft, gechipt und falls nötig kastriert, Katzen werden untersucht, kastriert, gechipt, tätowiert, geimpft und getestet. Wenn ein Tier ungeimpft oder unkastriert ist und Sie es erübrigen können, wird um eine Spende gebeten ? sie ist aber keine Pflicht, wenn Ihre finanzielle Lage das nicht zulässt. Wichtig ist, beim Abgabeformular ehrlich Angaben zu Verhalten, Gesundheit und Vorgeschichte zu machen, damit das Tier später möglichst passend vermittelt werden kann.
Je mehr verlässliche Informationen das Tierheim erhält, desto besser kann Ihr Tier eingeschätzt und an passende Menschen vermittelt werden. Bringen Sie Impfpass, Chipnummer und, falls vorhanden, tierärztliche Unterlagen mit, damit Gesundheitsstatus und Behandlungen nachvollziehbar sind. Beschreiben Sie ehrlich, wie sich das Tier in verschiedenen Alltagssituationen verhält, etwa im Umgang mit Kindern, Besuchern, anderen Tieren oder beim Alleinbleiben. Verschweigen Sie keine Probleme wie Aggressionsverhalten, Angst, Unsauberkeit oder Beißvorfälle ? diese Themen sind unangenehm, aber entscheidend für eine verantwortungsvolle Vermittlung. Überlegen Sie außerdem, was Ihrem Tier Freude macht oder Sicherheit gibt (z. B. bestimmte Rituale, Lieblingsspielzeug), und geben Sie diese Hinweise an das Team weiter.
Der Schwerpunkt der Vermittlung liegt im Raum Köln und der näheren Umgebung, weil Kennenlerntermine, mögliche Vorkontrollen und eventuelle Nachbesuche dort am einfachsten zu organisieren sind. In begründeten Fällen können Tiere aber auch weiter entfernt vermittelt werden, wenn im Vorfeld intensiver Kontakt bestand und alle Rahmenbedingungen sorgfältig geprüft wurden. Interessenten von weiter her sollten einplanen, für Kennenlerntermine nach Köln zu fahren und sich auf mögliche Vorkontrollen am Wohnort einzulassen, etwa durch befreundete Tierschutzvereine oder Ehrenamtliche. Ob eine Vermittlung in eine weiter entfernte Region möglich ist, entscheidet das Tierheim immer im Einzelfall. Offenheit in der Kommunikation hilft, gemeinsam eine Lösung zu finden, die dem Wohl des Tieres entspricht.
Bei einer Vorkontrolle verschafft sich das Tierheim oder eine beauftragte Person einen Eindruck vom zukünftigen Zuhause. Dabei geht es nicht um Perfektion, sondern um Sicherheit und Artgerechtigkeit: Bei Hunden zählt etwa, ob das Umfeld genügend Auslaufmöglichkeiten bietet und der Haushalt gesichert ist; bei Katzen spielen Fenstersicherung, Rückzugsorte und Platzangebot eine Rolle. Häufig werden auch Fragen zu Tagesablauf, Urlaubsbetreuung und finanziellen Reserven geklärt. Die Vorkontrolle ist eine Chance, offene Punkte gemeinsam zu besprechen und eventuell noch Anpassungen vorzunehmen, bevor das Tier einzieht. Sie dient damit nicht dazu, Menschen zu ?prüfen?, sondern dazu, spätere Probleme und Rückgaben zu vermeiden und dem Tier einen möglichst stabilen Start zu ermöglichen.
Nachbesuche sind im Tierschutz ein bewährtes Instrument, um zu sehen, wie Tier und Halter nach einiger Zeit miteinander zurechtkommen. Das Tierheim Köln-Dellbrück kann sich im Schutzvertrag Nachbesuche vorbehalten oder bittet zumindest um Rückmeldungen zum Verlauf der Eingewöhnung. Ein Nachbesuch ist meist kurz und unaufwendig: Es wird geschaut, wie das Tier im Alltag wirkt, ob vereinbarte Haltungsbedingungen eingehalten werden und ob Fragen offen sind. Für Sie bietet das die Möglichkeit, Herausforderungen offen anzusprechen und fachliche Tipps zu bekommen, zum Beispiel bei Erziehung, Beschäftigung oder bei der Integration in einen bestehenden Tierbestand. Ziel ist nicht, Fehler zu suchen, sondern gemeinsam sicherzustellen, dass aus der Vermittlung eine langfristige, stabile Beziehung wird.
Neben der einmaligen Schutzgebühr fallen dauerhaft Kosten an, die je nach Tierart und individueller Situation erheblich sein können. Zu den Basiskosten zählen Futter, Ausstattung, Steuer und Haftpflichtversicherung (bei Hunden), Parasitenprophylaxe und regelmäßige Tierarztkontrollen. Hinzu kommen ungeplante Ausgaben für Erkrankungen oder Verletzungen, die sich nicht sicher vorhersehen lassen und, je nach Behandlung, schnell in den drei- oder vierstelligen Bereich gehen können. Sinnvoll ist es, monatlich einen festen Betrag als Rücklage für Tierarztkosten einzuplanen oder sich über sinnvolle Versicherungsmodelle zu informieren. Wer diese laufenden Kosten von Anfang an einkalkuliert und nicht nur die Schutzgebühr betrachtet, hat eine deutlich bessere Basis für eine langfristig stabile Tierhaltung.

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