Albert-Schweitzer-Tierheim Essen

Albert-Schweitzer-Tierheim Essen

Adresse:
Grillostraße 24
Ort:
45141 Essen
Betreiber:
Tierschutzverein Groß-Essen e.V.

Über das Tierheim in Essen

Das Albert-Schweitzer-Tierheim in Essen wird vom Tierschutzverein Groß-Essen e.V. betrieben und ist eine zentrale Anlaufstelle für Tiere in Not aus dem Essener Stadtgebiet und der näheren Umgebung. Auf dem Gelände an der Grillostraße werden vor allem Hunde, Katzen und Kleintiere aufgenommen, die als Fundtiere, Abgabetiere oder aus behördlichen Sicherstellungen stammen.

Viele Tiere haben bereits mehrere Stationen hinter sich oder sind aus Überforderung, Krankheit, Trennung oder finanziellen Problemen ihrer Halter im Tierheim gelandet. Im Albert-Schweitzer-Tierheim finden sie eine sichere Unterbringung, werden tierärztlich betreut und erhalten die Chance auf einen Neuanfang in einem passenden Zuhause. Die Anlage ist so gegliedert, dass Hunde, Katzen und Kleintiere in eigenen Bereichen leben und entsprechend ihrer Bedürfnisse versorgt werden können.

Hinter dem Tierheim steht ein engagierter Verein, der neben der Versorgung der Tiere auch Aufklärungsarbeit leistet. Die Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen kümmern sich täglich um Fütterung, Reinigung, medizinische Versorgung, Beschäftigung und die Vorbereitung der Tiere auf ein Leben außerhalb des Tierheims. In Beratungsgesprächen mit Interessenten, Führungen und Informationsangeboten macht der Verein deutlich, wie wichtig verantwortungsvolle Tierhaltung, Kastration, Kennzeichnung und langfristige Planung sind. Durch Aktionen, Spendenaufrufe und Patenschaftsprogramme wird die Öffentlichkeit einbezogen und für Tierschutzthemen sensibilisiert. So ist das Albert-Schweitzer-Tierheim nicht nur eine Auffangstation, sondern ein wichtiger Ort für praktischen Tierschutz und Bewusstseinsbildung in Essen.

Das Wetter in Essen

Leistungen des Tierheims in Essen

Das Albert-Schweitzer-Tierheim Essen übernimmt die Aufnahme, Versorgung und Vermittlung von Fundtieren und Abgabetieren im Stadtgebiet Essen. Nach der Aufnahme werden die Tiere tierärztlich untersucht, je nach Bedarf geimpft, entwurmt, gegen Parasiten behandelt und gekennzeichnet. Hunde und Katzen werden nach Möglichkeit kastriert, bevor sie in ein neues Zuhause vermittelt werden, um unkontrollierte Vermehrung und spätere Probleme zu vermeiden.

Auf der Website zeigt das Tierheim die zur Vermittlung stehenden Hunde, Katzen und Kleintiere mit Fotos und Kurzbeschreibungen, sodass sich Interessenten vorab informieren können. Darüber hinaus berät der Verein bei Fragen zur Tierhaltung, etwa zu Fütterung, Haltungsvoraussetzungen und tierschutzrelevanten Themen. Neben der Tiervermittlung bietet das Tierheim Führungen an, bei denen Schulklassen, Gruppen oder interessierte Bürger einen Einblick in den Alltag des Tierheims und die Arbeit des Tierschutzvereins erhalten.

Dabei geht es um Themen wie artgerechte Haltung, richtige Anschaffung von Haustieren, die Bedeutung von Kastration und Kennzeichnung sowie um die Herausforderungen im Tierheimalltag. Der Verein engagiert sich außerdem für Projekte und Aktionen, die das Bewusstsein für Tierschutz in Essen stärken, und arbeitet mit Behörden und anderen Organisationen zusammen, um Fundtiere und Tiere aus schlechten Haltungsbedingungen zu sichern. Mit Informationen und Kampagnen zeigt das Tierheim, dass Tierschutz nicht an der Tierheimtür endet, sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist.

Vermittlung

Die Vermittlung im Albert-Schweitzer-Tierheim Essen ist darauf ausgelegt, für jedes Tier ein möglichst dauerhaftes, passendes Zuhause zu finden. Interessenten können sich zunächst auf der Website über die zur Vermittlung stehenden Tiere informieren; dort sind Hunde, Katzen und Kleintiere mit Fotos und Hinweisen zu Charakter und Besonderheiten aufgeführt.

Wer ein Tier ins Auge fasst, sollte telefonisch oder per E-Mail Kontakt mit dem Tierheim aufnehmen und kurz die eigene Lebenssituation schildern, etwa Wohnverhältnisse, Arbeitszeiten, vorhandene Tiere und Erfahrung im Umgang mit der jeweiligen Tierart. Im Gespräch wird geklärt, ob das vorgesehene Tier grundsätzlich zu diesen Rahmenbedingungen passt oder ob andere Tiere besser geeignet wären. Beim anschließenden Besuch im Tierheim lernen Interessenten die Tiere persönlich kennen. Hunde können zusammen mit einem Mitarbeiter oder einer Mitarbeiterin des Tierheims im Auslauf oder auf einem Spaziergang erlebt werden, um ihre Art im Umgang mit Menschen, Umwelt und anderen Hunden besser einschätzen zu können.

Katzen und Kleintiere werden in ihren Bereichen vorgestellt, wobei das Team darauf achtet, dass die Tiere möglichst wenig Stress haben. Passt der Eindruck auf beiden Seiten, werden weitere Schritte besprochen: Dazu gehören der Abschluss eines Schutzvertrages, die Zahlung einer Schutzgebühr und, je nach Situation, eine Vorkontrolle im zukünftigen Zuhause. Das Tierheim legt Wert auf Offenheit und Beratung, damit aus der Entscheidung eine langfristig tragfähige Mensch-Tier-Beziehung wird.

Spenden

Der Tierschutzverein Groß-Essen e.V. und das Albert-Schweitzer-Tierheim sind in hohem Maße auf Spenden angewiesen, um ihre Arbeit finanzieren zu können. Die Versorgung der Tiere verursacht täglich Kosten für Futter, Einstreu, Medikamente, tierärztliche Behandlungen, Reinigungsmittel, Energie und Instandhaltung der Gebäude. Auf der Website informiert das Tierheim über Möglichkeiten der Geldspende, etwa durch Überweisungen, Daueraufträge oder gezielte Aktionen. Geldspenden geben dem Tierheim Planungssicherheit und ermöglichen es, auch aufwendige Behandlungen oder besondere Projekte wie Sanierungen und Erweiterungen zu stemmen.

Als gemeinnütziger Verein kann der Tierschutzverein Spendenquittungen ausstellen, damit Unterstützer ihre Zuwendungen steuerlich geltend machen können. Neben Geldspenden sind auch Sachspenden ein wichtiger Baustein. Das Tierheim nennt auf seiner Internetseite Beispiele für benötigte Sachspenden, darunter Futtermittel, Decken, Handtücher, Katzenstreu, Leinen, Körbchen und Spielzeug. Wichtig ist, dass Sachspenden sauber, intakt und praktikabel einsetzbar sind, damit sie im Tierheimalltag direkt genutzt werden können. Wer größere Spenden oder spezielle Artikel abgeben möchte, sollte vorab Kontakt aufnehmen, um zu klären, ob ein aktueller Bedarf besteht.

Darüber hinaus bietet der Verein Möglichkeiten zu Patenschaften und Mitgliedschaften, mit denen Unterstützer dauerhaft zur Stabilität des Tierheims beitragen. So kann jeder nach seinen Möglichkeiten helfen, ob mit Geld, Zeit oder Sachspenden.

Öffnungszeiten

Das Albert-Schweitzer-Tierheim Essen unterscheidet zwischen allgemeinen Öffnungszeiten, zu denen Besucher das Tierheim betreten können, und Zeiten, in denen das Team überwiegend für die Versorgung der Tiere arbeitet. Die aktuellen Öffnungszeiten für Besucher werden auf der Website des Tierheims veröffentlicht und sollten vor einem Besuch geprüft werden, da sich Zeiten ändern können.

In der Regel gibt es feste Zeitfenster an mehreren Tagen in der Woche, in denen Interessenten Tiere kennenlernen, Fragen stellen und Beratung in Anspruch nehmen können. Außerhalb dieser Besuchszeiten konzentriert sich das Team auf Fütterung, Reinigung, medizinische Versorgung und interne Abläufe, damit der Tierheimbetrieb reibungslos läuft und die Tiere ausreichend Ruhephasen haben. Vermittlungsgespräche finden vorzugsweise während der regulären Öffnungszeiten statt, häufig nach vorheriger Absprache, damit ausreichend Zeit für Beratung und Kennenlernen eingeplant werden kann. Für die Abgabe von Fundtieren oder Notfälle arbeitet das Tierheim mit der Stadt, Polizei und anderen Stellen zusammen, sodass auch außerhalb der regulären Besuchszeiten Hilfe organisiert werden kann.

Wer einen Besuch plant oder Tiere kennenlernen möchte, sollte idealerweise vorab telefonisch oder per E-Mail Kontakt aufnehmen, um Wartezeiten zu vermeiden und sicherzugehen, dass das gewünschte Tier anwesend und ansprechbar ist. So lassen sich die Ressourcen des Tierheims sinnvoll einsetzen und der Besuch ist für Menschen und Tiere möglichst stressarm.

Der Weg zum Tierheim in Essen

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Am Anfang steht Ihre Überlegung, welches Tier wirklich zu Ihrem Alltag passt: eher ein aktiver Hund, eine ruhige Senior-Katze oder ein kleines Heimtier. Auf der Website des Tierheims Essen können Sie sich einen ersten Eindruck von den Tieren verschaffen, die aktuell ein Zuhause suchen. Wenn ein Tier Ihr Interesse weckt, ist der nächste Schritt ein Anruf oder eine E-Mail an das Tierheim, um Ihre Lebensumstände, Wohnsituation und Erfahrungen kurz zu schildern. Im persönlichen Gespräch wird gemeinsam geprüft, welche Tiere zu Ihnen passen könnten und wann ein Kennenlerntermin sinnvoll ist. Erst wenn Tier und Mensch sich mehrfach gesehen haben und die Rahmenbedingungen stimmen, folgt der Schutzvertrag und das Tier zieht ein, gut vorbereitet statt überstürzt.
Dass das Team im Albert-Schweitzer-Tierheim viele Fragen zur Wohnsituation, Arbeitszeiten, Familienplanung und finanziellen Möglichkeiten stellt, hat einen klaren Grund: Es soll für das jeweilige Tier möglichst das letzte Mal sein, dass es sein Zuhause verliert. Ein junger, bewegungsfreudiger Hund braucht andere Rahmenbedingungen als eine ältere Wohnungskatze oder ein scheues Kleintier. Je genauer das Bild von Ihrem Alltag ist, desto besser lässt sich einschätzen, welches Tier mit hoher Wahrscheinlichkeit dauerhaft zu Ihnen passt. Fragen zu Urlaub, Kinderwunsch oder gesundheitlichen Einschränkungen sind deshalb kein Misstrauen, sondern Teil einer verantwortungsvollen Vermittlung. Wer diese Offenheit zulässt, erspart sich und dem Tier späteren Stress.
Sobald Sie auf der Website oder über Hinweise des Tierheimteams ein Tier gefunden haben, das zu Ihnen passen könnte, greifen Sie am besten zum Telefon. Unter der Rufnummer des Tierheims können Sie sich mit der zuständigen Tiervermittlung verbinden lassen und einen Termin abstimmen. Halten Sie dabei die wichtigsten Eckdaten bereit: Name des Tieres, Angaben zu Ihrer Wohnform (Miete/Eigentum), vorhandene Tiere, Arbeitszeiten und eventuelle Besonderheiten wie Allergien in der Familie. Das Team schlägt Ihnen dann Zeitfenster vor, zu denen ein ruhiges Kennenlernen möglich ist. So vermeiden Sie, dass Sie in Stoßzeiten auftauchen und weder Tier noch Mitarbeitende genügend Zeit haben, sich auf Sie einzustellen.
Die konkrete Schutzgebühr hängt von der Tierart ab: Für Hunde liegt sie laut veröffentlichter Gebührenliste aktuell bei 300 Euro, für kastrierte und gechipte Katzen bei 130 Euro, für ein Katzenpaar bei 200 Euro; für ältere oder kranke Tiere wird die Gebühr nach Absprache festgelegt. Kleintiere wie Kaninchen und Meerschweinchen haben eigene Sätze, kastrierte Tiere sind in der Regel teurer als unkastrierte. Diese Schutzgebühr fließt direkt in den Tierschutz zurück und deckt einen Teil der Kosten für Futter, Unterbringung, tierärztliche Untersuchungen, Impfungen, Kastrationen und Medikamente. Der tatsächliche Aufwand pro Tier liegt im Regelfall deutlich über der Gebühr, weshalb das Tierheim zusätzlich auf Spenden angewiesen ist.
Im Albert-Schweitzer-Tierheim werden Hunde und Katzen vor der Vermittlung tierärztlich durchgecheckt, geimpft und gechipt; sie erhalten einen Eintrag im Impfpass und werden gegen Parasiten behandelt. Viele Hunde und Katzen ziehen kastriert in ihr neues Zuhause, sofern Alter und Gesundheitszustand dies erlauben, das ist in den Gebühren teilweise bereits berücksichtigt. Kleintiere wie Kaninchen und Meerschweinchen werden untersucht und, wenn sie als kastriert ausgewiesen sind, dementsprechend tierärztlich versorgt. Im Gespräch mit der Vermittlung erfahren Sie konkret, welche Maßnahmen beim von Ihnen ausgewählten Tier durchgeführt wurden und welche Vorsorge in den nächsten Monaten ansteht. So wissen Sie, welche Folgekosten im ersten Jahr realistisch sind.
Das Albert-Schweitzer-Tierheim kann nahezu alles brauchen, was den Alltag von Hunden, Katzen, Kleintieren und Exoten erleichtert. Dazu zählen Futter (auch einzelne Dosen oder Packungen), Leckerchen, saubere Decken und Handtücher, Kratzbäume, Näpfe, Leinen und Geschirre, Transportboxen und robustes Spielzeug. Besonders wertvoll sind gut verträgliche Futtersorten und funktionstüchtige, leicht zu reinigende Ausstattung. Weniger hilfreich sind stark beschädigte, verschmutzte oder schwer säuberbare Gegenstände, die eher Entsorgungsaufwand verursachen. Wenn Sie größere Dinge spenden möchten, etwa Kratzbäume oder mehrere Boxen, bietet sich ein kurzer Anruf vorab an, so erfahren Sie, was akut benötigt wird und zu welchen Zeiten Spenden angenommen werden.
Gebrauchte Gegenstände sind willkommen, solange sie sauber, stabil und hygienisch einwandfrei sind. Gewaschene Decken, Handtücher, Bettwäsche, intakte Körbchen und stabile Kratzbäume können direkt im Tierheimbetrieb eingesetzt werden. Problematisch sind stark verschlissene Polstermöbel, schimmlige oder stark riechende Textilien und wackelige Kratzbäume, die eine Verletzungsgefahr darstellen. Machen Sie den Praxistest: Würden Sie den Artikel guten Gewissens einem Freund für dessen Tier schenken? Wenn nicht, ist er auch fürs Tierheim ungeeignet. Im Zweifel genügt ein kurzer Anruf oder eine Mail mit Fotos, damit das Team einschätzen kann, ob sich die Spende lohnt.
Eine Abgabe ist für jedes Tier ein Bruch mit der gewohnten Umgebung und sollte nur erfolgen, wenn alle anderen Lösungen wirklich ausgeschöpft sind. Sprechen Sie frühzeitig mit dem Tierheim, sobald absehbar ist, dass Sie Ihr Tier vielleicht nicht behalten können, je mehr Vorlauf, desto besser kann das Team planen. Für die Aufnahme benötigt das Tierheim Informationen zu Verhalten, Krankheiten, bisherigen Tierarztbehandlungen, Fütterung und Alltag. Bringen Sie Impfpass, vorhandene Laborbefunde und, falls möglich, Lieblingsdecke oder Spielzeug mit, um dem Tier den Start zu erleichtern. Ehrliche Angaben zu Problemverhalten oder Beißvorfällen sind wichtig, damit das Tier später realistisch eingeschätzt und an den richtigen Haushalt vermittelt werden kann.
Das Albert-Schweitzer-Tierheim konzentriert sich in erster Linie auf Essen und die nähere Umgebung, weil dort Kennenlerntermine, Hausbesuche und eine mögliche Nachbetreuung am besten zu organisieren sind. In Einzelfällen kann eine Vermittlung über größere Entfernungen in Betracht kommen, etwa wenn besondere Erfahrung mit bestimmten Tiercharakteren oder Handicaps gefragt ist. Voraussetzung ist dann, dass Sie zu persönlichen Terminen nach Essen kommen können und gegebenenfalls eine Vor- oder Nachkontrolle an Ihrem Wohnort möglich ist, häufig in Kooperation mit anderen Tierschutzvereinen. Ob dies im konkreten Fall sinnvoll ist, klärt die Tiervermittlung im direkten Austausch mit Ihnen. Eine pauschale ?deutschlandweite Vermittlung? gibt es daher nicht.
Eine Vorkontrolle dient dazu, Ihr Zuhause aus Sicht des Tieres zu betrachten und nicht, um Ihre Einrichtung zu bewerten. Eine beauftragte Person des Tierschutzvereins oder eines Partnervereins verschafft sich einen Eindruck von Wohnsituation, Sicherheitsaspekten (z.B. Balkon, Garten, Treppenhaus), Ruheplätzen und Alltag. Bei Hunden ist wichtig, wie Auslauf und Sicherung geregelt sind, bei Katzen, ob Fenster und Balkon sicher gestaltet werden können und ausreichend Rückzugsmöglichkeiten vorhanden sind. Häufig ergeben sich im Gespräch konkrete Tipps, etwa für zusätzliche Absicherungsmaßnahmen oder sinnvolle Anpassungen der Wohnung. Wer diese Hinweise als Unterstützung versteht, legt eine gute Basis für einen gelungenen Start mit dem neuen Tier.
Nachbesuche sind im Tierschutz üblich, um zu prüfen, ob sich das vermittelte Tier im neuen Zuhause wohlfühlt und ob Versprechen aus dem Vermittlungsgespräch eingehalten werden. Auch das Albert-Schweitzer-Tierheim kann sich Nachbesuche vorbehalten, insbesondere bei gewissenhafter Vermittlung von Hunden oder Tieren mit besonderem Betreuungsbedarf. Ein Nachbesuch ist meist kurz: Die beauftragte Person verschafft sich einen Eindruck vom Zusammenleben, beobachtet das Tier im Alltag und spricht mit Ihnen über Erfolge und mögliche Schwierigkeiten. Für Sie ist das eine gute Gelegenheit, ehrlich über Fragen zu sprechen, die sich im Alltag ergeben haben, sei es zur Erziehung, zum Futter oder zum Umgang mit Kindern und Besuch. Ziel ist nicht, Sie zu ?prüfen?, sondern gemeinsam Lösungen zu finden, damit die Vermittlung langfristig stabil bleibt.
Ein guter Start beginnt damit, die Wohnung mit den Augen eines neugierigen Tieres zu betrachten. Entfernen oder sichern Sie alles, was giftig oder gefährlich werden könnte: Pflanzen, Kabel, offen herumliegende Medikamente, Putzmittel, scharfe Kanten oder wackelige Möbel. Für Hunde ist ein fester Liegeplatz in einer ruhigen Ecke wichtig, für Katzen mindestens ein Zimmer mit Versteckmöglichkeiten, Kratzgelegenheit, Toilette und getrenntem Futterplatz. Kleintiere brauchen ein ausreichend großes, strukturiertes Gehege statt eines reinen Käfigs, hier lohnt sich vorab eine artbezogene Recherche. Planen Sie die erste Woche möglichst ruhig, ohne große Feiern oder viele Gäste. So kann sich Ihr neues Familienmitglied Schritt für Schritt an Geräusche, Abläufe und Menschen gewöhnen.
Einer der häufigsten Fehler ist ein zu hoher Erwartungsdruck in den ersten Tagen: Das Tier soll sofort perfekt hören, stubenrein sein und problemlos allein bleiben. Realistisch ist eher, dass viele Tiere Zeit brauchen, um anzukommen, und in der Übergangsphase unruhig, ängstlich oder überschäumend reagieren. Ein weiterer Fehler ist, alle Ratschläge aus Social-Media-Kommentaren über das Fachwissen des Tierheims zu stellen, das Team vor Ort kennt seine Tiere am besten. Auch zu viel Aktion in den ersten Tagen, etwa ständiger Besuch oder Ausflüge, überfordert viele Tiere. Wer stattdessen auf klare, ruhige Routinen, viel Beobachtung und den offenen Austausch mit dem Tierheim setzt, gibt seinem neuen Begleiter die besten Chancen, sich gut zu entwickeln.
Die Schutzgebühr ist nur ein kleiner Ausschnitt der tatsächlichen Kosten. Monatlich fallen Futter, gegebenenfalls Katzenstreu, Parasitenprophylaxe, Versicherungen (bei Hunden Haftpflicht, optional Kranken- oder OP-Versicherung) und regelmäßige Tierarztkontrollen an. Hinzu kommen Rücklagen für ungeplante Ausgaben wie Zahnbehandlungen, Operationen oder chronische Erkrankungen. Ein realistischer Plan könnte so aussehen: Sie bilden ein monatliches Budget, das Futter, normale Tierarztkosten und eine Reserve für Notfälle abdeckt, und prüfen zusätzlich Versicherungsangebote. Wer diese finanzielle Verantwortung von Anfang an mitdenkt, schützt sich und sein Tier vor Situationen, in denen aus Geldnot heraus schwierige Entscheidungen getroffen werden müssen.

Weitere Tierheime in der Umgebung von Essen

Entfernung Ort Name
9.72 km Bottrop Tierheim Bottrop
10.43 km Herne Tierheim Herne-Wanne
18.95 km Duisburg Tierheim Duisburg
21.69 km Bochum Tierheim Bochum
26.56 km Düsseldorf Tierheim Düsseldorf
28.25 km Dortmund Tierschutzzentrum Dortmund
28.79 km Moers Tierheim Moers
32.01 km Wesel Tierheim Wesel
33.39 km Krefeld Tierheim Krefeld
33.70 km Hilden Tierheim Hilden
34.57 km Remscheid Tierheim Remscheid
37.59 km Solingen Tierheim Solingen
44.22 km Unna Tierschutzverein Unna e.V.
46.30 km Iserlohn Tierheim Iserlohn
46.85 km Mönchengladbach Tierheim Mönchengladbach
54.14 km Coesfeld Tierheim Nordkreis Coesfeld
58.43 km Bergheim Tierheim Bergheim
61.05 km Köln Dellbrück Tierheim Köln-Dellbrück
61.47 km Köln Kölner Tierheim Zollstock
69.16 km Ahlen Mammut Tierheim Ahlen
73.19 km Münster Tierschutzverein Münster
73.91 km Troisdorf Tierheim Troisdorf
77.50 km Heinsberg Tierheim Heinsberg
77.80 km Kranenburg Tierheim Kranenburg
81.28 km Bonn Tierheim Albert Schweitzer Bonn
85.86 km Düren Tierheim Düren
96.87 km Lippstadt Tierheim Lippstadt
97.08 km Siegen Tierheim Siegen
97.29 km Aachen Tierheim Aachen
103.80 km Gütersloh Tierheim Gütersloh
118.07 km Andernach Tierheim Andernach
118.87 km Bielefeld Tierheim Bielefeld
121.39 km Paderborn Tierheim Paderborn
127.45 km Montabaur Tierheim Montabaur
127.72 km Mayen Tierheim Mayen
127.87 km Melle Tierheim Melle
129.13 km Koblenz Tierheim Koblenz
137.67 km Bad Arolsen Arche KaNaum
142.26 km Detmold Tierheim Detmold
149.27 km Bad Oeynhausen Tierschutzverein Bad Oeynhausen Nestwärme e.V.
Top