Tierheim Frankfurt am Main

Tierheim Frankfurt am Main

Adresse:
Ferdinand-Porsche-Straße 2–4
Ort:
60386 Frankfurt am Main
Betreiber:
Tierschutzverein Frankfurt am Main und Umgebung von 1841 e. V.

Über das Tierheim in Frankfurt am Main

Das Tierheim des Tierschutzvereins Frankfurt am Main und Umgebung von 1841 e. V. liegt im Osten der Stadt in der Ferdinand-Porsche-Straße und gehört zu den traditionsreichsten Tierschutzeinrichtungen in Deutschland. Der Verein besteht seit 1841 und engagiert sich seit vielen Jahrzehnten für Tiere in Not aus Frankfurt und Umgebung. Im Tierheim werden Hunde, Katzen, Kleintiere und weitere Schützlinge aufgenommen, die als Fundtiere, Abgabetiere oder aus behördlichen Sicherstellungen stammen. Viele von ihnen hatten bereits ein Zuhause, das sie durch persönliche Krisen, Überforderung oder veränderte Lebensumstände ihrer Halter verloren haben.

Im Frankfurter Tierheim finden diese Tiere eine sichere Unterbringung, werden tierärztlich versorgt und erhalten die Chance, in ein neues, verantwortungsvolles Zuhause vermittelt zu werden. Die Arbeit im Tierheim wird von einem Team aus Tierpflegerinnen und Tierpflegern, weiteren Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen getragen, das sich täglich um Versorgung, Pflege und Beschäftigung der Tiere kümmert. Neben der praktischen Tierheimarbeit legt der Verein großen Wert auf Aufklärung und Sensibilisierung rund um den Umgang mit Tieren.

Auf der Website stellt der Tierschutzverein Informationen zu ersten Schritten vor der Anschaffung, zur artgerechten Haltung und zu besonderen Themen wie dem Umgang mit sogenannten Listenhunden bereit. Für letztere werden im Tierheim Sachkundeprüfungen und Wesenstests angeboten, um die Vermittlungschancen zu verbessern. Damit ist das Tierheim Frankfurt nicht nur eine Auffangstation, sondern auch ein Ort, an dem Verantwortung im Umgang mit Tieren gelernt und gelebt wird.

Das Wetter in Frankfurt am Main

Leistungen des Tierheims in Frankfurt am Main

Das Tierheim Frankfurt übernimmt die Aufnahme, Unterbringung und Versorgung von Tieren aus Frankfurt am Main und der näheren Umgebung. Aufgenommen werden Fundtiere, Abgabetiere aus privater Hand sowie Tiere aus Sicherstellungen, wenn sie beispielsweise aus schlechter Haltung befreit wurden. Nach der Aufnahme werden die Tiere tierärztlich untersucht, geimpft, entwurmt und nach Bedarf gegen Parasiten behandelt. Hunde und Katzen werden gechipt und registriert; in vielen Fällen erfolgt vor der Vermittlung auch eine Kastration, sofern der Gesundheitszustand und das Alter dies zulassen.

Für bestimmte Tiergruppen, wie etwa Hunde, die dem Landeshundegesetz unterliegen, werden im Tierheim Frankfurt zusätzlich Wesenstests und Sachkundeprüfungen organisiert, damit sie eine faire Chance auf ein neues Zuhause erhalten. Zur Tiervermittlung stellt der Tierschutzverein Frankfurt auf seiner Website umfangreiche Informationen zur Verfügung. In den Rubriken „Erste Schritte“ und „Infos zur Tiervermittlung“ wird erläutert, wie Interessenten sich vorbereiten können, welche Überlegungen vor der Anschaffung eines Haustieres wichtig sind und wie der Ablauf im Tierheim gestaltet ist. Außerdem präsentiert das Tierheim Hunde, Katzen und Kleintiere mit Fotos und Kurzbeschreibungen, sodass sich Interessenten ein erstes Bild machen können.

Ergänzt wird das Angebot durch Beratungsangebote, in denen Fragen zur Haltung, zu gesetzlichen Vorgaben, zu Versicherungsthemen oder zu den Anforderungen einzelner Tierarten besprochen werden. Darüber hinaus engagiert sich der Verein in weiteren Tierschutzprojekten und kooperiert mit Partnern, um Tierschutz vor Ort und darüber hinaus zu stärken.

Vermittlung

Die Tiervermittlung im Tierheim Frankfurt folgt einem klar strukturierten Ablauf, der sowohl die Bedürfnisse der Tiere als auch die Lebensumstände der Interessenten berücksichtigt. Bevor ein Besuch im Tierheim geplant wird, empfiehlt der Verein, innerhalb der Familie ausführlich zu besprechen, ob und welches Tier wirklich zum Alltag passt. Auf der Website informiert der Tierschutzverein unter „Erste Schritte“, welche Fragen man sich vorab stellen sollte, etwa zum Zeitbudget, zur Wohnsituation, zu Urlaubsplänen und zu finanziellen Möglichkeiten.

Interessenten können sich anschließend die Tierprofile online ansehen und so eine erste Auswahl treffen. Für konkrete Vermittlungsanfragen bittet das Tierheim darum, zunächst per E-Mail Kontakt mit der jeweils zuständigen Vermittlungsadresse aufzunehmen: Für Hunde, Katzen und sonstige Tiere stehen eigene E-Mail-Kontakte zur Verfügung. Vermittlungszeiten im Tierheim sind montags bis samstags ausschließlich nach Terminvereinbarung. Nach der ersten Kontaktaufnahme per E-Mail wird ein Beratungstermin im Tierheim abgestimmt, bei dem das Team die Interessenten kennenlernt und im Gespräch prüft, welche Tiere zu den beschriebenen Rahmenbedingungen passen.

Im Tierheim lernen Interessenten die Tiere dann persönlich kennen, Hunde bei gemeinsamen Spaziergängen oder im Auslauf, Katzen und Kleintiere in ihren jeweiligen Bereichen. Je nach Tier und Situation können mehrere Besuche sinnvoll sein, insbesondere bei ängstlichen oder anspruchsvolleren Hunden. Wenn alle Seiten ein gutes Gefühl haben, wird ein Übernahmevertrag geschlossen, für den ein gültiger Personalausweis oder Pass vorgelegt werden muss. Gleichzeitig ist eine Vermittlungsgebühr zu zahlen, mit der ein Teil der entstandenen Kosten gedeckt wird.

Spenden

Der Tierschutzverein Frankfurt am Main und Umgebung von 1841 e. V. finanziert den Betrieb des Tierheims zu einem wesentlichen Teil aus Spenden, Mitgliedsbeiträgen und Schutzgebühren. Die Versorgung der Tiere verursacht täglich Kosten für Futter, Einstreu, tierärztliche Behandlungen, Medikamente, Energie, Instandhaltung der Gebäude und Personal. Auf der Website informiert der Verein über verschiedene Möglichkeiten, die Arbeit zu unterstützen, von einmaligen Spenden über Dauerspenden bis hin zu speziellen Aktionen und Patenschaften.

Über ein Spendenkonto und Online-Spendenformulare können Geldbeträge gezielt zugunsten des Tierschutzvereins Frankfurt überwiesen werden. Diese Mittel helfen, medizinische Behandlungen, Projekte und besondere Maßnahmen wie Sanierungen oder Erweiterungen des Tierheims zu finanzieren. Darüber hinaus sind Sachspenden ein fester Bestandteil der Unterstützung. Futter, Decken, Handtücher, Katzenstreu, Leinen, Körbchen und gut nutzbare Ausstattung für Hunde, Katzen und Kleintiere helfen, den Alltag im Tierheim zu bestreiten.

Wichtig ist, dass Sachspenden sauber, funktionsfähig und praktisch im Tierheimbetrieb einsetzbar sind. Bei speziellen Wünschen oder größeren Spenden lohnt sich eine vorherige Absprache mit dem Tierheim, um sicherzustellen, dass die angebotenen Gegenstände aktuell gebraucht werden. Der Verein bietet zudem Möglichkeiten der Vereinsmitgliedschaft und Patenschaften an, mit denen Unterstützer langfristig zur Stabilität des Tierheims beitragen können. Als anerkannter gemeinnütziger Verein kann der Tierschutzverein Frankfurt Spendenquittungen ausstellen, damit Zuwendungen steuerlich geltend gemacht werden können.

Öffnungszeiten

Für die Vermittlung von Tieren arbeitet das Tierheim Frankfurt mit festen, ausschließlich terminbasierten Vermittlungszeiten. Nach den Angaben des Tierschutzvereins finden Vermittlungstermine für Hunde, Katzen und Kleintiere von Montag bis Samstag nur nach vorheriger Terminvereinbarung statt. Interessenten werden gebeten, zunächst per E-Mail Kontakt mit der entsprechenden Vermittlungsadresse aufzunehmen, um einen Termin zu vereinbaren und die wichtigsten Fragen vorab zu klären. Sonntags und an Feiertagen ist das Tierheim für Besucher geschlossen.

Für andere Anliegen, etwa allgemeine Auskünfte oder Verwaltungsfragen, stehen zusätzlich die Kontaktdaten der Geschäftsstelle zur Verfügung, deren Erreichbarkeit sich von den Vermittlungszeiten des Tierheims unterscheidet. Damit der Ablauf im Tierheim für Tiere und Mitarbeitende gut planbar bleibt, sollten Besucher keine spontanen Besuche ohne Termin einplanen, sondern sich an die vorgeschlagene Terminstruktur halten.

Für bestimmte Angebote, wie etwa Besuche auf dem vereinseigenen Birkenhof, gelten gesonderte Regelungen und eine separate Terminvereinbarung. Da sich Öffnungszeiten und Besuchsmodalitäten ändern können, empfiehlt der Tierschutzverein, vor jedem Besuch die aktuellen Hinweise auf der Website zu prüfen. So lassen sich unnötige Wege vermeiden und das Team kann seine Zeit gezielt für Versorgung, Betreuung und Vermittlung der Tiere einsetzen.

Der Weg zum Tierheim in Frankfurt am Main

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Bevor Sie überhaupt einen Termin im Tierheim vereinbaren, lohnt ein gründlicher Blick auf den eigenen Alltag: Wie viel Zeit haben Sie morgens und abends? Gibt es Urlaubsvertretung? Wie sieht Ihre Wohnsituation aus, Stadtwohnung, Haus mit Garten, Mitbewohner, Kinder? Wenn Sie das für sich geklärt haben, nutzen Sie die Informationen auf der Website des Tierschutzvereins Frankfurt unter ?Erste Schritte? und ?Infos zur Tiervermittlung?, um herauszufinden, welche Tierart und welches Aktivitätsniveau realistisch passen. Anschließend können Sie die Tierprofile auf der Seite des Vereins durchgehen und sich eine engere Auswahl notieren. Für konkrete Vermittlungswünsche bittet das Tierheim, die zuständigen Vermittlungsadressen per E-Mail zu kontaktieren, getrennt nach Hunden, Katzen und sonstigen Tieren. Im Antwortschreiben werden dann Beratungstermine im Tierheim abgestimmt, damit Sie die Tiere in Ruhe kennenlernen können.
Die Vermittlung beginnt nicht direkt am Gehege, sondern mit einem Beratungsgespräch. Nach Ihrer E-Mail-Anfrage meldet sich das Team mit Terminvorschlägen und nutzt das erste Gespräch, um Ihre Erfahrung, Wünsche und Rahmenbedingungen zu verstehen. Im Tierheim selbst werden Ihnen nicht wahllos alle Tiere gezeigt, sondern gezielt Kandidaten, die nach Einschätzung der Tierpflegerinnen und Tierpfleger zu Ihrem Profil passen. Hunde lernen Sie meist bei gemeinsamen Spaziergängen oder im Auslauf kennen, Katzen in den Katzenzimmern oder im Katzenhaus, Kleintiere an ihren Gehegen. Häufig sind mehrere Besuche sinnvoll, besonders bei unsicheren oder sehr aktiven Tieren. Wenn sich im Verlauf zeigt, dass ein anderes Tier besser passt, schlägt das Team Ihnen auch Alternativen vor, ein wichtiger Vorteil gegenüber spontanen Entscheidungen nur nach Optik.
Für die Übernahme eines Tieres aus dem Tierheim Frankfurt benötigen Sie einen gültigen Personalausweis oder Pass, da Ihre Daten im Übernahmevertrag erfasst werden. Leben Sie zur Miete, sollten Sie eine schriftliche Erlaubnis des Vermieters zur Tierhaltung bereithalten, insbesondere bei Hunden oder mehreren Katzen. Außerdem ist wichtig, dass alle Personen im Haushalt mit der Anschaffung einverstanden sind, es lohnt sich, alle Beteiligten zu den Kennenlernterminen mitzubringen. Finanzielle Planung gehört ebenfalls dazu: Das Tierheim weist darauf hin, dass die Schutzgebühr nur einen Teil der Kosten widerspiegelt und laufende Ausgaben für Futter, Tierarzt und Versicherungen einkalkuliert werden müssen. Wer diese Punkte vor dem ersten Besuch klärt, spart sich später Umwege und Nachverhandlungen.
Die Schutzgebühr ist kein Kaufpreis, sondern ein Beitrag zu den Kosten, die bis zur Vermittlung angefallen sind. Tiere kommen oft ungeimpft, ungechippt oder unkastriert ins Tierheim, viele haben gesundheitliche Baustellen, die zunächst behandelt werden müssen. Impfungen, Wurmkuren, Floh- und Zeckenmittel, Mikrochip, Registrierung, tierärztliche Untersuchungen, eventuell Röntgen oder Blutbilder sowie Kastrationen summieren sich schnell. Dazu kommen Futter, Unterbringung, Reinigung, Personal und Infrastruktur. Die Schutzgebühr ist unter diesen Umständen eher eine symbolische Beteiligung und soll gleichzeitig verhindern, dass Tiere unüberlegt angeschafft oder weiterverkauft werden. Dass ein Tier ?etwas kostet?, signalisiert, dass auch später laufende Kosten verantwortungsvoll getragen werden müssen.
Im Tierheim Frankfurt werden Hunde und Katzen in der Regel tierärztlich untersucht, geimpft und entwurmt, bevor sie in ein neues Zuhause umziehen. Sie bekommen einen Mikrochip gesetzt und werden auf den Halternamen registriert, sobald der Übernahmevertrag unterschrieben ist. Viele Tiere werden im Tierheim kastriert, sofern Alter und Gesundheitszustand dies zulassen; bei sehr jungen oder gesundheitlich nicht stabilen Tieren kann der Eingriff auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Kleintiere werden ebenfalls untersucht und, sofern als kastriert ausgewiesen, entsprechend tierärztlich versorgt. Im Vermittlungsgespräch erfahren Sie konkret, welche Behandlungen bereits erfolgt sind und welche Vorsorge in den nächsten Monaten ansteht, ein wichtiger Punkt für die Kostenplanung im ersten Jahr.
Im Alltag des Tierheims werden vor allem Dinge benötigt, die mehrfach und hygienisch einsetzbar sind. Dazu zählen hochwertiges Nass- und Trockenfutter für Hunde und Katzen, Spezialfutter für Senioren oder Tiere mit Unverträglichkeiten, Katzenstreu, Einstreu für Kleintiere, robuste Näpfe, Leinen, Geschirre, Transportboxen und gut zu reinigende Schlafplätze. Decken und Handtücher sind ebenfalls hilfreich, sofern sie gewaschen und intakt sind. Wenig sinnvoll sind stark verschmutzte Matratzen, schwer zu reinigende Polstermöbel, wackelige Kratzbäume oder abgelaufenes Futter. Am besten orientieren Sie sich an den Bedarfshinweisen des Tierheims oder fragen kurz nach, welche Artikel im Moment dringend gebraucht werden, so vermeiden Sie, dass gut gemeinte Spenden am Ende entsorgt werden müssen.
Gebrauchte Ausstattung ist sehr willkommen, wenn sie sauber, stabil und sicher ist. Ein gut erhaltener Kratzbaum, ein intaktes Körbchen oder gewaschene Decken lassen sich problemlos einsetzen und kommen direkt den Tieren zugute. Entscheidend ist, dass kein Schimmel, keine starken Gerüche und keine scharfen Kanten oder losen Teile vorhanden sind. Wenn Sie unsicher sind, hilft eine einfache Faustregel: Würden Sie den Gegenstand noch für Ihr eigenes Tier verwenden oder einem Freund für sein Tier schenken? Falls Sie diese Frage verneinen, eignet er sich wahrscheinlich auch nicht fürs Tierheim. Bei größeren Spenden oder mehreren Artikeln bietet sich eine vorherige Abstimmung per Telefon oder E-Mail an, damit das Team Lagerplatz und Bedarf einschätzen kann.
Eine Abgabe ist immer ein schwerer Schritt, für Sie und vor allem für das Tier. In Frankfurt sollten Sie keinesfalls unangekündigt mit einem Tier vor der Tür stehen, sondern zunächst telefonisch oder per E-Mail Kontakt aufnehmen und die Situation schildern. Das Tierheim klärt mit Ihnen, ob es zuständig ist, ob Kapazitäten frei sind und welche Unterlagen benötigt werden. Idealerweise bringen Sie den Impfpass, soweit vorhanden medizinische Befunde, Informationen zu Fütterung, Verhalten und besonderen Eigenheiten mit. Ehrlichkeit ist hier entscheidend: Nur wenn das Tierheim von Ängsten, Aggressionsverhalten, Unsauberkeit oder anderen Problemen weiß, kann es später eine passende Vermittlung organisieren. Im Gespräch wird zudem erklärt, welche Gebühren bei einer Abgabe anfallen können und was davon abgedeckt ist.
Der Schwerpunkt des Tierschutzvereins Frankfurt liegt naturgemäß auf Frankfurt und Umgebung, weil dort Kennenlerntermine, gegebenenfalls Vorkontrollen und Nachbetreuung am besten zu organisieren sind. Das bedeutet aber nicht, dass eine Vermittlung in ein weiter entferntes Bundesland ausgeschlossen ist. Wenn Interessenten bereit sind, mehrfach nach Frankfurt zu kommen, und alle Rahmenbedingungen sehr gut passen, kann auch eine überregionale Vermittlung in Betracht gezogen werden. Entscheidend ist, dass der Verein sicher sein kann, dass Haltungsbedingungen, Erfahrung und langfristige Perspektive stimmen. Wer von weiter her anfragt, sollte deshalb im ersten Kontakt offen kommunizieren, wo er lebt und wie er Kennenlerntermine und mögliche Hausbesuche ermöglichen kann.
Je nach Tier und Situation kann der Tierschutzverein eine Vorkontrolle im künftigen Zuhause für sinnvoll halten, besonders bei Hunden mit besonderen Anforderungen oder bei Vermittlungen über größere Entfernungen. Eine Vorkontrolle bedeutet, dass eine beauftragte Person sich Ihr Zuhause ansieht: Wie sind Balkon, Garten oder Fenster gesichert? Wo wird das Tier schlafen? Gibt es genügend Rückzugsmöglichkeiten? Sie dient nicht dazu, Ihre Einrichtung zu bewerten, sondern die Sicherheit und Artgerechtigkeit der Haltung einzuschätzen. Häufig ergeben sich dabei wertvolle Hinweise, etwa zur besseren Absicherung von Türen und Fenstern oder zur Gestaltung eines ruhigen Liegeplatzes. Wer diese Rückmeldungen offen annimmt, startet mit einem Plus an Sicherheit in den gemeinsamen Alltag.
Auch nach der Adoption bleibt das Tierheim Ihr Ansprechpartner. Je nach Tier und Vereinbarung kann es Nachfragen, telefonische Rückmeldungen oder im Einzelfall auch Nachbesuche geben, um zu sehen, wie sich das Tier eingelebt hat. Der Fokus liegt dabei auf Unterstützung: Viele Fragen tauchen erst im Alltag auf, etwa zur Eingewöhnung, zu ersten Trainingsschritten oder zum Umgang mit Unsicherheiten. Wenn Sie frühzeitig auf den Verein zugehen, statt Probleme ?aussitzen? zu wollen, lassen sich viele Situationen mit einfachen Anpassungen lösen. Unabhängig davon freut sich der Verein über Rückmeldungen und Fotos, weil sie zeigen, dass sich der Aufwand gelohnt hat und das Tier wirklich angekommen ist.
Eine der besten Vorbereitungen ist ein realistischer Plan für die ersten ein bis zwei Wochen. Halten Sie Ihren Kalender möglichst frei von größeren Verpflichtungen, damit Sie Ihrem neuen Tier Zeit geben können, anzukommen. Verzichten Sie bewusst auf viel Besuch und laute Aktivitäten, auch wenn die Neugier im Umfeld groß ist. Richten Sie feste Ruheplätze ein, an denen das Tier nicht gestört wird; diese Orte sollten tabu sein, wenn das Tier dort schläft oder sich zurückzieht. Planen Sie kurze, positive Einheiten für Kontakt und Training ein und akzeptieren Sie, dass manches Zeit braucht, ein Hund, der noch nicht alleine bleiben kann, oder eine Katze, die sich anfangs versteckt, sind normal. Wer von Anfang an auf klare Routinen, Geduld und sanfte Struktur setzt, erspart sich viele der typischen Startprobleme wie Überforderung, übermäßige Anhänglichkeit oder zunehmende Unsicherheit.
Neben der Schutzgebühr fallen dauerhaft Kosten an, die je nach Tierart, Größe, Alter und Gesundheitszustand stark variieren können. Regelmäßig einzuplanen sind Ausgaben für Futter, bei Katzen für Streu, bei Hunden für Steuer und Haftpflichtversicherung sowie für wiederkehrende Tierarztbesuche, Impfungen und Parasitenprophylaxe. Hinzu kommen einmalige Anschaffungen wie Körbchen, Kratzbaum, Transportbox und Beschäftigungsmaterial, und vor allem Rücklagen für ungeplante Tierarztkosten, etwa bei Verletzungen oder chronischen Erkrankungen. Eine pragmatische Herangehensweise ist, schon vor der Adoption einen festen monatlichen Betrag für Tierkosten zu reservieren oder ein separates Tierkonto zu eröffnen. So haben Sie die finanziellen Folgen im Blick und geraten nicht in die Situation, Entscheidungen gegen das Wohl des Tieres treffen zu müssen.

Weitere Tierheime in der Umgebung von Frankfurt am Main

Entfernung Ort Name
10.85 km Hanau Tierheim Hanau
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28.06 km Darmstadt Tierheim Darmstadt
32.27 km Gelnhausen Tierheim Gelnhausen
32.51 km Aschaffenburg Tierheim Aschaffenburg
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51.31 km Gießen Tierheim Gießen
62.26 km Worms Tierheim Worms
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78.10 km Alsfeld Tierheim Alsfeld
85.87 km Fulda Tierheim Fulda
90.05 km Koblenz Tierheim Koblenz
96.15 km Würzburg Tierheim Würzburg
96.35 km Siegen Tierheim Siegen
97.29 km Sinsheim Tierheim Sinsheim
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108.67 km Kaiserslautern Tierheim Kaiserslautern
109.17 km Kitzingen Tierheim Kitzingen
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109.60 km Heilbronn Tierheim Heilbronn
109.82 km Mayen Tierheim Mayen
122.80 km Felsberg-Beuern Tierheim Beuern
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135.97 km Bonn Tierheim Albert Schweitzer Bonn
137.28 km Bad Arolsen Arche KaNaum
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143.37 km Kassel Tierheim Wau-Mau-Insel Kassel
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