Tierheim Stuttgart

Tierheim Stuttgart

Adresse:
Furtwänglerstraße 150
Ort:
70195 Stuttgart
Betreiber:
Tierschutzverein Stuttgart und Umgebung e.V.

Über das Tierheim in Stuttgart

Das Tierheim Stuttgart in der Furtwänglerstraße wird vom Tierschutzverein Stuttgart und Umgebung e.V. betrieben, einem der ältesten Tierschutzvereine Deutschlands. Auf dem Gelände im Stadtteil Botnang werden Hunde, Katzen, Kleintiere und weitere Schützlinge aufgenommen, die als Fundtiere, Abgabetiere oder aus behördlichen Sicherstellungen stammen. Viele der Tiere haben bereits schwierige Erfahrungen hinter sich, kommen aus Überforderung, Trennungen oder aus unzureichender Haltung.

Im Tierheim finden sie zunächst einen sicheren Ort mit verlässlicher Versorgung, medizinischer Betreuung und der Möglichkeit, sich zu stabilisieren. Ziel ist es, für jeden Schützling ein dauerhaft passendes Zuhause zu finden, das seinen Bedürfnissen gerecht wird. Der Verein verbindet die praktische Arbeit im Tierheim mit breiter Aufklärungsarbeit. Das Team aus Tierpflegerinnen und Tierpflegern, Tierärztinnen und Tierärzten, Verwaltung und Ehrenamtlichen kümmert sich um Fütterung, Pflege, medizinische Behandlungen, Beschäftigung und Training der Tiere.

Zugleich informiert der Tierschutzverein über verantwortungsvolle Tierhaltung, die Bedeutung von Kastration, Kennzeichnung und die Folgen unüberlegter Anschaffungen. Über Führungen, Medienarbeit und Veranstaltungen macht der Verein die Situation im Tierschutz sichtbar und wirbt um Unterstützung. Damit ist das Tierheim Stuttgart nicht nur eine Auffangstation, sondern auch eine wichtige Stimme für den Tierschutz in der Region.

Hunde im Tierheim Stuttgart

Jeder Hund im Tierheim Stuttgart hat seine eigene Geschichte. Manche sind schüchtern, andere voller Energie. Manche brauchen Zeit, Vertrauen und ruhige Menschen. Andere warten nur darauf, endlich wieder Teil einer Familie zu sein.

Unter diesem Abschnitt stellen wir dir 4 Hunde aus dem Tierheim Stuttgart vor. In der Galerie siehst du zu jedem Hund ein Bild, den Namen, die Rasse und das Alter. So bekommst du einen ersten Eindruck von den Hunden, die auf ein neues Zuhause hoffen.

Vielleicht ist genau hier ein Hund dabei, der zu dir passt. Ein Blick in die Galerie kann der erste Schritt zu einem neuen gemeinsamen Leben sein.

Das Wetter in Stuttgart

Leistungen des Tierheims in Stuttgart

Das Tierheim Stuttgart übernimmt die Aufnahme, Unterbringung und Versorgung von Fundtieren und Abgabetieren aus Stuttgart und dem Umland. Nach der Aufnahme werden die Tiere tierärztlich untersucht, geimpft, entwurmt und nach Bedarf gegen Parasiten behandelt. Hunde und Katzen werden gechipt und registriert, viele von ihnen vor einer Vermittlung kastriert. Die Tiere werden in verschiedenen Häusern und Bereichen untergebracht, die auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind, vom Hundebereich mit Ausläufen über Katzenhäuser bis zu Gehegen für Kleintiere.

Neben der Grundversorgung achtet das Team darauf, den Schützlingen Beschäftigung, Ansprache und, soweit möglich, soziale Kontakte zu bieten, damit sie körperlich und psychisch stabil bleiben. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Beratung und Information. Interessenten erhalten Hinweise zur artgerechten Haltung, zur Auswahl eines passenden Tieres und zu langfristigen Verpflichtungen wie Kosten, Zeitaufwand und Urlaubsplanung. Der Verein informiert außerdem über allgemeine Tierschutzthemen, etwa Risiken des illegalen Welpenhandels oder die Bedeutung von Kastrationsaktionen. Sach- und Geldspenden werden koordiniert angenommen und zielgerichtet eingesetzt, um etwa Tierarztkosten, Futter oder bauliche Maßnahmen zu finanzieren. Damit verbindet der Tierschutzverein Stuttgart konkrete Hilfe für einzelne Tiere mit strukturellem Engagement für bessere Haltungsbedingungen insgesamt.

Vermittlung

Die Vermittlung im Tierheim Stuttgart ist so organisiert, dass jedes Tier möglichst passgenau vermittelt wird. Interessenten werden gebeten, sich zunächst auf der Website über die verfügbaren Hunde, Katzen und Kleintiere zu informieren. Wer ein Tier gefunden hat, das ihn anspricht, nimmt anschließend nicht telefonisch, sondern per E-Mail Kontakt auf, das Tierheim bittet ausdrücklich darum, Vermittlungsanfragen bevorzugt schriftlich zu stellen. In dieser E-Mail sollten Interessenten angeben, welches Tier sie interessiert, welche Erfahrung mit der betreffenden Tierart vorhanden ist und wie die Haltungsbedingungen aussehen.

Das Tierheim stellt dann den Kontakt zu den zuständigen Tierpflegerinnen und Tierpflegern her, die das Tier gut kennen und weitere Einzelheiten klären. Besucherzeiten im Tierheim gibt es samstags von 14 bis 16 Uhr; an diesem Tag ist ein Besuch auch ohne vorherige Terminabsprache möglich. Für eine konkrete Vermittlung und ausführliche Beratung empfiehlt das Tierheim jedoch, einen Termin per E-Mail zu vereinbaren, damit ausreichend Zeit und die passenden Ansprechpersonen zur Verfügung stehen.

Beim Kennenlernen wird gemeinsam geprüft, ob Tier und Haushalt wirklich zueinander passen; häufig sind mehrere Besuche sinnvoll, insbesondere bei Hunden oder sensiblen Tieren. Vor einer Adoption werden alle wichtigen Punkte, vom Charakter des Tieres über Haltungsanforderungen bis hin zur Schutzgebühr, noch einmal besprochen. Die Übernahme erfolgt auf Basis eines Schutzvertrags, der die Verantwortung der neuen Halter und die Rolle des Tierschutzvereins klar festhält.

Spenden

Das Tierheim Stuttgart und der Tierschutzverein Stuttgart und Umgebung e.V. finanzieren einen großen Teil ihrer Arbeit über Spenden. Die Versorgung von Hunden, Katzen und Kleintieren erfordert täglich Ausgaben für Futter, Einstreu, tierärztliche Behandlungen, Medikamente, Energie und Instandhaltung der Gebäude.

Auf der Website stellt der Verein ein Spendenformular zur Verfügung und informiert über Bankverbindungen, über die einmalige oder regelmäßige Geldspenden möglich sind. Diese Mittel werden unter anderem für Operationen, Spezialfutter, den Ausbau und die Sanierung von Tierbereichen und für Projekte zur Verbesserung der Tierhaltung eingesetzt. Als gemeinnützige Organisation kann der Verein Spendenbescheinigungen ausstellen. Neben Geldspenden sind Sachspenden ein wichtiger Beitrag.

Zu den häufig benötigten Dingen zählen Futtermittel, Decken, Handtücher, Katzentoiletten, Kratzbäume, Leinen, Körbchen und robustes Spielzeug. Sachspenden können zu den Bürozeiten der Tierheimverwaltung, in der Regel Dienstag bis Samstag von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr, abgegeben werden. Über aktuelle Bedarfe informiert das Tierheim unter anderem über seine Informationskanäle und Wunschlisten. Darüber hinaus können Unterstützer Mitglied im Verein werden oder Patenschaften übernehmen und so dauerhaft dazu beitragen, dass das Tierheim seine Aufgaben erfüllen kann.

Öffnungszeiten

Das Tierheim Stuttgart unterscheidet zwischen Besuchszeiten für die Öffentlichkeit und den Bürozeiten der Tierheimverwaltung. Laut Angaben des Tierschutzvereins öffnet das Tierheim samstags von 14 bis 16 Uhr seine Pforten für Besucher und Tierinteressenten. In diesem Zeitfenster ist ein Besuch ohne Termin möglich, um einen ersten Eindruck zu gewinnen und Tiere kennenzulernen.

Wer eine konkrete Vermittlung anstrebt oder eine ausführliche Beratung wünscht, sollte trotz dieser offenen Zeit unbedingt einen individuellen Termin per E-Mail vereinbaren. So kann das Team sicherstellen, dass genügend Zeit und die zuständigen Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Die Bürozeiten der Tierheimverwaltung liegen von Dienstag bis Samstag jeweils von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr; in dieser Zeit ist das Büro telefonisch erreichbar und Sachspenden können entgegengenommen werden.

Die eigentliche Tiervermittlung erfolgt jedoch nur nach vorheriger Terminvereinbarung per E-Mail, damit Abläufe im Tierheim nicht gestört werden und Beratungen in ruhiger Atmosphäre stattfinden können. An Sonn- und Feiertagen bleibt das Tierheim für den Publikumsverkehr geschlossen; die Versorgung der Tiere läuft selbstverständlich weiterhin. Da sich Öffnungszeiten und Abläufe ändern können, empfiehlt der Tierschutzverein, vor einem Besuch die aktuellen Angaben auf der Website zu prüfen.

Der Weg zum Tierheim in Stuttgart

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Am Anfang steht ein Blick auf die Tierprofile auf der Website des Tierschutzvereins Stuttgart: Dort finden Sie Hunde, Katzen und Kleintiere mit Foto und Kurzbeschreibung. Sagt Ihnen ein Tier zu, schreiben Sie dem Tierheim eine E-Mail statt anzurufen, das Haus bittet ausdrücklich darum, Vermittlungsanfragen schriftlich zu stellen. In der Mail sollten Sie das Tier namentlich erwähnen und einige Eckdaten zu Ihrer Situation geben: Wohnform, Beruf, Tagesablauf, Erfahrung mit der Tierart. Die Anfrage wird an die zuständigen Tierpflegerinnen und Tierpfleger weitergeleitet, die das Tier gut kennen und einschätzen können, ob es grundsätzlich zu Ihnen passt. Anschließend verabreden Sie Kennenlerntermine vor Ort und entscheiden gemeinsam Schritt für Schritt, ob aus dem Interesse eine Adoption wird.
Bei Ihrem Besuch, in der Regel nach vorheriger Terminvereinbarung oder während der offenen Samstagszeit, erhalten Sie zunächst grundlegende Informationen zum Tier: Vorgeschichte, Gesundheitsstand, typische Verhaltensweisen. Hunde lernen Sie meist im Auslauf oder auf kurzen Spaziergängen kennen, damit Sie sehen, wie sie an der Leine laufen, auf Umweltreize reagieren und mit Menschen umgehen. Katzen werden in den Katzenräumen oder -gehegen vorgestellt, wo Sie beobachten können, ob sie eher neugierig, vorsichtig oder zurückhaltend sind. Kleintiere lernen Sie direkt an ihren Gehegen kennen; hier steht eher das ruhige Beobachten im Vordergrund. Der erste Eindruck muss nicht perfekt sein, wichtig ist, dass Sie sich vorstellen können, dem Tier Zeit und Unterstützung für seine Eingewöhnung zu geben.
Durch die große Anzahl an Tieren und Anfragen ist es für das Tierheim Stuttgart einfacher, Vermittlungswünsche schriftlich zu sammeln und intern an die richtigen Ansprechpersonen weiterzugeben. Eine E-Mail lässt sich in Ruhe lesen, an das zuständige Tierhaus weiterleiten und mit Notizen zur Vorgeschichte des Tieres verbinden. Telefonate im laufenden Versorgungsbetrieb sind dagegen schwer planbar und gehen leicht unter. Für Sie hat die schriftliche Kontaktaufnahme den Vorteil, dass Sie Ihre Situation strukturiert darstellen können und im Antwortschreiben später alle wichtigen Infos gebündelt vorliegen. Spontane Telefonate sind eher für kurze Rückfragen sinnvoll, bei konkreten Vermittlungswünschen ist die E-Mail der effizienteste Weg.
Die Mitarbeitenden richten den Blick immer von zwei Seiten aus: Was braucht das Tier, und was bringen Sie mit? Bei Hunden sind zum Beispiel Fragen zu Wohnlage, Auslaufmöglichkeiten, Arbeitszeiten, körperlicher Fitness und Erfahrung mit schwierigen Charakteren entscheidend. Bei Katzen geht es etwa um die Möglichkeit von Freigang oder reine Wohnungshaltung, Fenstersicherung, vorhandene Tiere und Lärmpegel im Haushalt. Kleintiere stellen wiederum andere Anforderungen an Platz, Gehegegestaltung und Ruhe. Wenn Sie offen über Ihre Stärken, aber auch über Ihre Grenzen sprechen, kann das Team sehr gezielt beraten. Ein ehrliches ?Dafür reicht meine Zeit nicht? ist wertvoller als ein geschöntes Bild, das später nicht zur Realität passt.
Die genauen Schutzgebühren unterscheiden sich je nach Tierart und werden vom Tierschutzverein Stuttgart transparent kommuniziert. Üblich ist, dass Hunde, Katzen und Kleintiere gegen eine Gebühr vermittelt werden, die einen Teil der entstandenen Kosten abdeckt: tierärztliche Untersuchung, Impfungen, Entwurmung, Parasitenbehandlung, Kennzeichnung per Mikrochip und häufig auch Kastration. Hinzu kommen Futter, Unterbringung, Pflege und ggf. aufwendige Behandlungen, etwa bei chronischen Erkrankungen oder Operationen. In den allermeisten Fällen liegt der tatsächliche Aufwand deutlich über der Schutzgebühr. Mit Ihrer Zahlung finanzieren Sie also nicht nur ?Ihr? Tier, sondern helfen mit, dass das Tierheim weiterhin Notfälle aufnehmen kann.
Bevor ein Tier das Tierheim Stuttgart verlässt, wurde es tierärztlich begutachtet und erhielt, soweit möglich, grundlegende Vorsorgemaßnahmen. Dazu gehören Impfungen nach Empfehlung des Tierarztes, eine Entwurmung und die Behandlung gegen äußere Parasiten wie Flöhe oder Zecken. Hunde und Katzen werden gechipt und registriert, damit sie bei einem Entlaufen schneller zugeordnet werden können. Viele Tiere sind zum Zeitpunkt der Vermittlung bereits kastriert; wenn dies aus Alters- oder Gesundheitsgründen noch nicht erfolgt ist, wird dieser Punkt im Gespräch transparent angesprochen. Beim Übergabetermin erhalten Sie Informationen zu bisherigen Behandlungen und zur weiteren notwendigen Vorsorge.
Besonders hilfreich sind Dinge, die im Alltag häufig benötigt werden: gutes Nass- und Trockenfutter, Leckerchen, Katzensand, Einstreu für Kleintiere, robuste Näpfe, Leinen, Geschirre, Katzentoiletten, Kratzbäume, Decken und Handtücher. All das wird täglich im Tierheim verbraucht oder verschlissen. Weniger geeignet sind stark beschädigte Kratzbäume, schwer zu reinigende Polstermöbel, alte Matratzen oder verschmutzte Textilien, die eher Entsorgungskosten verursachen. Wenn Sie unsicher sind, ob eine bestimmte Spende sinnvoll ist, rufen Sie am besten während der Bürozeiten kurz an oder schreiben Sie eine Mail. Das Tierheim kann Ihnen dann sagen, was gerade dringend gebraucht wird, etwa Spezialfutter für Senioren oder bestimmte Transportboxen.
Überlegen Sie zunächst, wo Ihr neues Tier in den ersten Tagen Ruhe finden soll: Ein fester Platz mit Körbchen oder Decke für den Hund, ein eigenes Zimmer mit Versteckmöglichkeiten und Kratzbaum für die Katze, ein gut strukturiertes Gehege für Kleintiere. Entfernen Sie Gefahrenquellen wie offene Reinigungsmittel, Medikamente, Kabel und kleine, verschluckbare Gegenstände. Sichern Sie Fenster und Balkon, wenn eine Katze einzieht, Kippfenster können lebensgefährlich sein. Besorgen Sie lieber schon vor dem Einzug das vom Tierheim empfohlene Futter, damit der Magen nicht zusätzlich durch einen Futtermittelwechsel belastet wird. Planen Sie dann ganz bewusst einige ruhigere Tage ohne große Ereignisse ein, damit sich das Tier an Geräusche, Gerüche und Abläufe gewöhnen kann.
Sehr verbreitet ist der Wunsch, dem neuen Tier ?alles zu zeigen?: Freunde kommen vorbei, es geht sofort in den Biergarten, Kinder wollen ständig spielen, für viele Tiere ist das in den ersten Tagen zu viel. Ein weiterer Fehler ist, Grenzen aus Mitleid gar nicht erst zu setzen. Hunde, die von Beginn an überall hin dürfen, auf Sofa und Bett springen und niemandem Regeln glaubt, lassen sich später schwerer lenken. Bei Katzen ist es problematisch, ihnen sofort die ganze Wohnung zu öffnen, statt mit wenigen Räumen zu starten. Ebenso unterschätzt werden Ängste: Ein Tier, das anfangs schüchtern oder überrumpelt wirkt, braucht Zeit statt Druck. Wer von Anfang an klare Strukturen, kurze, positive Trainingseinheiten und viel Ruhe einplant, schafft einen stabileren Start.
Die Vorkontrolle ist keine Prüfung, die man ?bestehen? oder ?durchfallen? kann, sondern ein Besuch, bei dem jemand mit Tierschutzblick Ihre Wohnsituation anschaut. Geprüft wird, ob die Sicherheit gewährleistet ist, etwa ob ein Garten eingezäunt ist, ein Balkon gesichert werden kann oder Rückzugsmöglichkeiten vorhanden sind. Gleichzeitig können im Gespräch konkrete Fragen geklärt werden: Wo schläft der Hund? Wie wird die Katze an die neuen Räume gewöhnt? Wie sieht die Urlaubsbetreuung aus? Kleine Mängel werden in der Regel nicht zum Ausschlusskriterium, sondern sind Anlass für praktische Tipps. Wer die Vorkontrolle als Chance versteht, profitiert von den Erfahrungen der Tierschützerinnen und Tierschützer.
Nachbesuche können Teil des Vermittlungsprozesses sein, insbesondere bei Tieren mit besonderem Betreuungsbedarf oder bei komplexen Vermittlungssituationen. Dabei kommt eine beauftragte Person zu Ihnen nach Hause oder meldet sich telefonisch, um zu erfahren, wie sich das Tier eingelebt hat. Im Fokus stehen Fragen wie: Hat sich das Verhalten verändert? Gibt es Probleme mit Nachbarn, Kindern oder anderen Tieren? Kommen Sie mit der Versorgung und Erziehung zurecht? Für Sie ist das eine gute Gelegenheit, auch Schwierigkeiten offen anzusprechen, ohne Angst vor Vorwürfen haben zu müssen. Das Ziel ist nicht, Fehler zu suchen, sondern frühzeitig zu unterstützen, damit Mensch und Tier langfristig zusammenbleiben können.
Im Regelfall vermittelt das Tierheim Stuttgart in Stuttgart und Umgebung, weil dort Kennenlerntermine, Vorkontrollen und mögliche Nachbesuche am einfachsten umzusetzen sind. In besonderen Fällen, etwa wenn Interessenten spezielle Erfahrung mit bestimmten Rassen, Angsthunden oder Handicap-Tieren mitbringen, kann auch eine überregionale Vermittlung geprüft werden. Voraussetzung ist, dass Sie zu persönlichen Terminen nach Stuttgart kommen können und vor Ort eine Vorkontrolle und eventuell Nachbesuche organisiert werden können, häufig in Zusammenarbeit mit örtlichen Tierschutzvereinen. Ob das im Einzelfall möglich und sinnvoll ist, entscheidet das Tierheim nach einem ausführlichen Austausch mit Ihnen. Eine pauschale Zusage für deutschlandweite Vermittlungen gibt es deshalb nicht.
Wenn sich abzeichnet, dass Sie Ihr Tier aus gesundheitlichen, finanziellen oder anderen gravierenden Gründen nicht behalten können, sollten Sie so früh wie möglich den Kontakt zum Tierheim suchen. Ein frühes Gespräch ermöglicht es, abzuklären, ob mit Unterstützung vielleicht doch eine Lösung im bisherigen Zuhause möglich ist oder ob eine geordnete Abgabe notwendig wird. Bringen Sie zum Abgabetermin den Impfpass, falls vorhanden frühere Befunde und ehrliche Informationen zu Verhalten, Vorlieben, Ängsten und Problemen mit. Je mehr das Team über das Tier weiß, desto zielgerichteter kann es später vermittelt werden. Es ist menschlich, bestimmte Dinge lieber zu verschweigen, für das Tier ist es aber deutlich besser, wenn auch schwierige Themen offen angesprochen werden.
Nach der Zahlung der Schutzgebühr kommen monatliche Ausgaben auf Sie zu, deren Höhe von Tierart, Größe und Gesundheitszustand abhängt. Rechnen Sie mit regelmäßigen Kosten für Futter, bei Katzen für Streu, bei Hunden für Steuer und Haftpflichtversicherung. Dazu kommen Impfungen, Parasitenprophylaxe und Routinechecks beim Tierarzt. Unvorhergesehene Ausgaben wie Zahnbehandlungen, Verletzungen oder chronische Erkrankungen können schnell teuer werden. Ein praktischer Tipp: Legen Sie von Anfang an einen festen Betrag im Monat für Ihr Tier zurück oder richten Sie ein separates Konto ein, das nur für Tierausgaben bestimmt ist. So haben Sie im Ernstfall einen Puffer und geraten nicht in die Situation, zwischen Geldsorgen und Tierwohl entscheiden zu müssen.

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