Tierheim Bad Oldesloe

Tierheim Bad Oldesloe

Adresse:
Anna-Heitmann-Weg 1
Ort:
23843 Bad Oldesloe
Betreiber:
Tierschutz Bad Oldesloe e. V.

Über das Tierheim in Bad Oldesloe

Der Tierschutz Bad Oldesloe e. V. wurde 1954 gegründet und ist Träger des Tierheims Bad Oldesloe am Anna-Heitmann-Weg 1. Der Verein versteht sich als Rettungsanker für gequälte und heimatlose Tiere in den Gemeinden Bad Oldesloe, Oldesloe-Land, Reinfeld, Sandesneben-Nusse und Nordstormarn. Im Tierheim finden diese Tiere eine vorübergehende Bleibe, bevor sie an neue verantwortungsvolle Besitzer vermittelt werden. Jährlich werden im Tierheim nach Angaben des Vereins mehrere hundert Tiere - unter anderem Hunde, Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen, Vögel und andere Kleintiere - versorgt. Die Finanzierung des Tierheims erfolgt wesentlich über die Mitglieder des Vereins sowie über außerordentliche Spenden.

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Leistungen des Tierheims in Bad Oldesloe

Im Tierheim Bad Oldesloe werden Fundtiere geborgen, aufgenommen und versorgt. Die Einrichtung übernimmt die Unterbringung, Versorgung und Pflege von Hunden, Katzen, Kaninchen, Kleintieren und Vögeln und stellt die tierärztliche Betreuung sicher. Zum Aufgabenspektrum gehören außerdem die Erziehung von Hunden mit Grundbefehlen, die Resozialisierung verhaltensauffälliger Hunde, Welpentraining, die Gewöhnung an den Menschen und die Aufzucht verwaister Hunde- und Katzenwelpen. Darüber hinaus versteht sich das Tierheim als Begegnungsstätte für Tierfreunde, bietet Beratung rund um das Thema Haustier und fungiert als Herberge für Pensionstiere im Urlaubs- oder Krankheitsfall, sofern Kapazitäten vorhanden sind. Der Verein engagiert sich zudem in der Öffentlichkeitsarbeit, im Schutz von Heim- und Wildtieren und führt Kastrationsaktionen zur Verringerung des Katzenelends durch.

Vermittlung

Das Tierheim Bad Oldesloe vermittelt Hunde, Katzen, Kleintiere und Vögel an neue Halterinnen und Halter, die den Tieren ein dauerhaftes und artgerechtes Zuhause bieten möchten. Interessenten können sich über die Website des Vereins über zur Vermittlung stehende Tiere informieren und anschließend telefonisch oder per E-Mail Kontakt aufnehmen. Vor der Vermittlung findet ein Beratungsgespräch statt, bei dem die Mitarbeitenden Fragen zur Haltung klären und gemeinsam mit den Interessenten prüfen, welches Tier zu deren Lebenssituation passt. Nach Kennenlernen des Tieres - bei Hunden gegebenenfalls mit Spaziergängen - wird bei Einigung ein Adoptionsvertrag geschlossen, der die künftige Haltung und Verantwortung regelt. Für Hunde, Katzen und Kleintiere werden Schutzgebühren erhoben, die einen Teil der Kosten für Impfungen, Kastrationen, Kennzeichnung und Versorgung abdecken.

Spenden

Der Tierschutz Bad Oldesloe e. V. weist ausdrücklich darauf hin, dass der Betrieb des Tierheims in erheblichem Maße von Mitgliedsbeiträgen und Spenden abhängt. Die finanziellen Mittel werden für Futter, tierärztliche Behandlungen, Instandhaltung der Gebäude und Gehege sowie für Projekte wie Kastrationsaktionen und Informationsveranstaltungen eingesetzt. Unterstützer können den Verein durch Geldspenden, Sachspenden - etwa Futter, Decken oder Tierzubehör - sowie durch ehrenamtliche Mitarbeit im Tierheimbetrieb oder bei Aktionen unterstützen. Der Verein ist Mitglied im Landes- und Bundesverband des Deutschen Tierschutzbundes und unterstützt deren Ziele; auf Wunsch werden für Geldspenden Spendenquittungen ausgestellt. Spenden tragen dazu bei, die Versorgung der Tiere langfristig zu sichern und das Leistungsangebot des Tierheims aufrechtzuerhalten.

Öffnungszeiten

Für das Tierheim Bad Oldesloe werden in einem Informationsprofil mehrere tägliche Öffnungszeiten genannt. Demnach ist das Tierheim freitags von 10:30 bis 12:00 Uhr sowie von 17:30 bis 19:00 Uhr und samstags von 17:30 bis 19:00 Uhr geöffnet; sonntags bestehen Öffnungszeiten von 11:00 bis 13:00 Uhr und von 17:30 bis 19:00 Uhr. Darüber hinaus hat der Verein zum 1. März 2025 angekündigt, das Tierheim täglich von 08:00 bis 13:00 Uhr und von 14:00 bis 17:00 Uhr für Besucher zu öffnen. In diesen Zeiträumen können Interessenten das Tierheim besuchen, Tiere kennenlernen und Beratungsgespräche führen. Außerhalb der regulären Öffnungszeiten ist eine Kontaktaufnahme telefonisch oder per E-Mail möglich, um individuelle Fragen oder besondere Anliegen zu klären.

Der Weg zum Tierheim in Bad Oldesloe

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Das Tierheim Bad Oldesloe wird vom Tierschutz Bad Oldesloe e.V. betrieben und liegt am Anna-Heitmann-Weg 1 am Stadtrand der Stadt. Seit der Grundsteinlegung in den 1970er-Jahren wurde das Gelände stetig ausgebaut und bietet heute Platz für Hunde, Katzen, Kleintiere, Vögel und gelegentlich exotische Tiere. Als Rettungsanker für gequälte und heimatlose Tiere aus Bad Oldesloe und mehreren umliegenden Gemeinden finden hier jährlich hunderte Tiere eine vorübergehende Bleibe, bis sie an verantwortungsvolle Halter vermittelt werden.
Aufgenommen werden Fundtiere, in Not geratene Tiere sowie Abgabetiere aus Bad Oldesloe, Oldesloe-Land, Reinfeld, Sandesneben-Nusse und Nordstormarn. Dazu gehören Hunde, Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen, andere Nager, Vögel und vereinzelt exotische Tiere wie z.B. Reptilien. Jedes Tier erhält eine tierärztliche Grundversorgung und wird, soweit möglich, auf ein dauerhaftes Zuhause vorbereitet.
Das Tierheim verfügt über getrennte Bereiche für Hunde, Katzen, Kleintiere und Vögel. Hunde werden in Zwingern mit angrenzenden Ausläufen untergebracht, damit sie sowohl geschützte Rückzugsorte als auch Bewegungsmöglichkeiten im Freien haben. Katzen leben in Katzenzimmern mit Kletter- und Rückzugsmöglichkeiten, teils mit Zugang zu gesicherten Außenbereichen, während Kleintiere und Vögel in speziellen Gehegen und Volieren untergebracht sind.
Neben der Aufnahme, Versorgung und Vermittlung von Tieren übernimmt das Tierheim eine Vielzahl weiterer Aufgaben im aktiven Tierschutz. Dazu zählen die Bergung von Fundtieren, die Kontrolle problematischer Tierhaltungen, Aufklärungsarbeit zur artgerechten Haltung und die Unterstützung von Tierhaltern in Notlagen, etwa bei Krankheit oder Tod des Besitzers. Zudem engagiert sich der Verein für den Schutz einheimischer Wildtiere und führt Kastrationsaktionen durch, um das Katzenelend zu verringern.
Am Anfang steht ein Beratungsgespräch, in dem Interessen, Wohnsituation und Alltag der zukünftigen Halter besprochen werden. Danach lernen Interessenten die in Frage kommenden Tiere kennen ? bei Hunden meist bei Spaziergängen, bei Katzen und Kleintieren direkt in den jeweiligen Bereichen des Tierheims. Wenn alle Seiten ein gutes Gefühl haben, werden Adoptionsvertrag und Schutzgebühr vereinbart und der Umzug des Tieres sorgfältig vorbereitet, damit der Start im neuen Zuhause möglichst entspannt verläuft.
Die Schutzgebühr ist nach Tierart, Alter und Versorgungsstand gestaffelt. Für Hunde liegen die Beträge je nach Kastrationsstatus in einem höheren dreistelligen Bereich, während Katzen in der Regel gechippt, kastriert und geimpft abgegeben werden und eine mittlere zweistellige bis niedrige dreistellige Schutzgebühr haben. Für Kleintiere und Vögel gelten niedrigere Sätze
Kranke Tiere werden tierärztlich behandelt, regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf in ruhigeren Bereichen untergebracht, um Stress zu minimieren. Verhaltensauffällige Hunde erhalten gezieltes Training, Grundgehorsam und Resozialisierung, damit sie besser mit Alltagssituationen und Menschen zurechtkommen. Auch ängstliche oder schlecht sozialisierte Tiere lernen durch den strukturierten Tagesablauf und den Kontakt zu erfahrenen Tierpflegern und Ehrenamtlichen, wieder Vertrauen zu fassen.
Wenn Kapazitäten vorhanden sind, nimmt das Tierheim auch Pensionstiere auf, etwa im Urlaubs- oder Krankheitsfall der Halter. Diese Tiere werden wie die Tierheimbewohner mit Futter, Pflege und Beschäftigung versorgt und erhalten Aufmerksamkeit von den Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen. Durch die Unterbringung im Tierheim können Halter sicher sein, dass ihre Tiere fachkundig betreut werden, bis sie wieder abgeholt werden.
Unterstützung ist in Form von Geldspenden, Mitgliedschaften, Patenschaften und Sachspenden wie Futter, Decken, Körbchen oder Transportboxen möglich. Ebenso wichtig ist ehrenamtliche Hilfe beim Reinigen der Gehege, Füttern, Gassigehen, bei handwerklichen Aufgaben oder bei Veranstaltungen und Infoständen. Auch das Teilen von Vermittlungstieren und Informationen über soziale Medien hilft, mehr Aufmerksamkeit für die Arbeit des Tierheims und seine Schützlinge zu gewinnen.
Wer ein verletztes, verirrtes oder offensichtlich vernachlässigtes Tier sieht, sollte zunächst Ruhe bewahren und das Tier nur sichern, wenn dies ohne Eigengefährdung möglich ist. Anschließend sollte das Tierheim Bad Oldesloe, ein Tierarzt oder ? je nach Dringlichkeit ? das Ordnungsamt oder die Polizei informiert werden. So kann schnell geklärt werden, wer zuständig ist, wie das Tier medizinisch versorgt wird und ob eine Unterbringung im Tierheim notwendig ist.

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